AktuellUSA und Kanada erleben heftige Überschwemmungen
SDA
12.12.2025 - 12:36
dpatopbilder - Teilweise überschwemmte Häuser und tragbare Toiletten stehen im Hochwasser. Foto: Stephen Brashear/AP/dpa
Keystone
Starke Regenfälle in den vergangenen Tagen haben im Westen der USA und Kanadas schwere Überschwemmungen ausgelöst. Im US-Bundesstaat Washington sind Dutzende Flüsse über die Ufer getreten, mehrere Strassen und Felder sind überschwemmt, wie örtliche Behörden meldeten.
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12.12.2025, 12:36
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In einigen Ortschaften reichte das Wasser bis an die Hausdächer, wie der Sender CNN berichtete. Gouverneur Bob Ferguson rief Anwohner dazu auf, Anweisungen der Behörden zu folgen und gefährdete Gebiete zu verlassen. Bis zu 100.000 Menschen seien allein in den USA von Evakuierungen betroffen.
Berichte über Tote lagen zunächst nicht vor. Behörden warnten aber vor potenziell lebensbedrohlichen Überschwemmungen, auch in den kommenden Tagen. An einigen Flüssen sollen die Höchststände erst im Laufe des Freitags erreicht werden.
Gouverneur Ferguson sprach mit Blick auf die bereits erreichten hohen Wasserstände von einer «historischen» Lage. Mehr als 30 grössere Autobahnen seien für den Verkehr gesperrt worden. Zudem rief der Gouverneur den Notstand aus, um auf diese Weise schnell Hilfsgelder und Personal zu mobilisieren.
Bauern unterstützen Rettungsaktionen mit ihren Traktoren
Stark betroffen ist unter anderem der US-Bezirk Skagit County, der etwa auf halbem Wege zwischen Seattle und der kanadischen Grenze liegt. Er ist unter anderem für seinen Agrarsektor bekannt. Es seien auch Hunderte Tiere vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht worden, unter ihnen Pferde, Kühe und Hühner, berichtete der örtliche TV-Sender Komo.
Im Ort Sumas an der Grenze zu Kanada seien Dutzende Menschen aus den Wassermassen gerettet worden, meldete der Sender CNN. Die Küstenwache berichtete von dramatischen Rettungsaktionen, bei denen Gestrandete per Hubschrauber von ihren Dächern geholt worden seien. Auch Landwirte auf Traktoren unterstützen laut CNN verschiedene Rettungsaktionen.
Die Nationalgarde hilft zudem bei den Rettungseinsätzen in den Flutgebieten. Mit Hubschraubern und Booten seien Menschen in Sicherheit gebracht worden, meldete die Garde auf X.
Im Westen Kanadas, in der Region südöstlich von Vancouver, sei es ebenfalls zu Überschwemmungen gekommen. Dort seien nicht nur Strassen gesperrt, sondern Bewohner von etwa 1.500 Grundstücken aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen oder auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten, wie kanadische Medien berichteten.
Wieso regnet es so heftig?
Grund für die starken Regenfälle im Nordwesten der USA ist ein Wetterphänomen mit dem Namen «atmosphärischer Fluss». Diese Bänder mit extrem feuchter Luft können mehrere Tage lang heftigen Regen bringen. Meteorologen warnten in US-Medien bereits vor dem nächsten Sturmsystem, das am Sonntag erwartet werde. Auf dem ohnehin schon durchnässten Boden könnte es Erdrutsche und neue Überschwemmungen auslösen.
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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