Nationalrat Pirmin Schwander (SVP) hat sich nach Ansicht der bernischen Staatsanwaltschaft nicht der Gehilfenschaft zur Entführung schuldig gemacht.
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Der als Kritiker der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) bekannte Nationalrat Pirmin Schwander (SVP) hat wohl nicht illegal gehandelt, als er mutmasslich eine Frau unterstützte, die ihr Kind vor der Behörde versteckte.
Dieser Befund der Staatsanwaltschaft ist allerdings noch nicht niet- und nagelfest. Wie in der Strafprozessordnung vorgesehen, hat die regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland zunächst die Parteien über den bevorstehenden Abschluss des Verfahrens informiert.
Dabei habe die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass sie das Verfahren einzustellen gedenke, wie der Informationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft, Christof Scheurer, am Freitag einen Artikel in den CH-Media-Blättern bestätigte.
Gleichzeitig wird in solchen Fällen den Parteien jeweils eine Frist eingeräumt, um allenfalls Beweisanträge zu stellen. Nach Ablauf der Frist wird die Verfahrensleitung über allfällige Anträge und den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden, wie Scheurer ausführte.
Davon, dass das Verfahren demnächst eingestellt wird, ist Schwanders Anwalt, Valentin Landmann, überzeugt: «Die Staatsanwaltschaft hat jeden Kieselstein gekehrt und nichts gefunden» zitieren ihn die CH-Media-Blätter.
SVP-Nationalrat Pirmin Schwander ist ein bekennender Kritiker der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde. Der Schwyzer soll eine im Ausland untergetauchte Bielerin, die ihr Kind vor der KESB versteckte, finanziell unterstützt haben.
Die Frau wurde im Juni 2016 in Frankreich aufgespürt und festgenommen. Das Gericht verurteilte sie wegen Kindsentführung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten.
Die bernische Justiz kündigte an, sie werde prüfen, ob sich Schwander der Gehilfenschaft schuldig gemacht habe. Die zuständigen Kommissionen von National- und Ständerat machten im Oktober 2016 den Weg frei für ein allfälliges Strafverfahren, indem sie beschlossen, dass in diesem Fall Schwanders parlamentarische Immunität nicht zum Tragen komme.
Im Mai lancierte Schwander mit Gleichgesinnten auf Bundesebene eine Volksinitiative, um Familien «vor unverhältnismässigen Eingriffen der Behörden» zu schützen.
Er hat bereits im Kanton Schwyz eine Kesb-Initiative lanciert. Diese verlangte, dass wieder die Gemeinden für das Vormundschaftswesen zuständig sind. Das Schwyzer Stimmvolk lehnte das im Mai 2017 knapp ab.
Mit dem neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht wurde das Vormundschaftswesen professionalisiert.
Schweizer Jodeln als Kulturerbe – Unesco entscheidet über Aufnahme
Genf, 08.12.2025: Jodeln als Weltkulturerbe: Die Schweizer Tradition soll nun von der Unesco geadelt werden, mit einer Anerkennung als Kulturerbe der Menschheit. Darüber berät ein Ausschuss der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei einer Sitzung in Neu-Delhi. Die Entscheidung fällt bis zum 13. Dezember.
Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
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Gala im Kennedy Center mit Novum: Trump auf der Bühne
Washington, 08.12.2025: Donald Trump will auf die Bühne: Der US-Präsident legt in der grössten Kultureinrichtung Washingtons einen ungewöhnlichen Auftritt hin. Anstatt als Zuschauer in der Loge ist er im Kennedy Center als Moderator auf der Bühne zu sehen.
Dort werden am Sonntagabend Hollywoodstar Sylvester Stallone, die Rockband Kiss, die Sängerin Gloria Gaynor, der Country-Musiker George Strait und Musical-Schauspieler Michael Crawford für ihre künstlerischen Lebenswerke ausgezeichnet.
Bereits am Vortag verleiht ihnen Trump im Weissen Haus Medaillen. Da kündigt er bereits an, dass er als erster Präsident überhaupt bei der Verleihungsgala im Kennedy Center Gastgeber sein werde. Trump sagt, er moderiere auf Wunsch eines bestimmten Fernsehsenders. Am 23. Dezember wird die Gala vom US-Sender CBS ausgestrahlt.
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Gottschalk-Ehefrau Karina: «Er wollte nicht zum Arzt gehen»
München, 02.12.2025: Thomas Gottschalk hat Krebs. Das enthüllt der Moderator nach Diskussionen um seine jüngsten Bühnenauftritte in einem Interview mit der «Bild»-Zeitung.
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Die Diagnose: Ein sehr seltener und bösartiger Tumor, der sich aus den Zellen entwickelt und die Blutgefässe auskleidet. Der 75-Jährige musste operiert werden und benötigt Medikamente.
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