ARCHIV – Ein Hipp-Babykostgläschen steht auf einem Tisch (Symbolbild). Foto: Tobias Steinmaurer/APA/dpa
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Im Erpressungsfall um vergiftete Babykost des Herstellers Hipp bestreitet der Verdächtige nach Angaben seines Anwalts alle Vorwürfe. «Er hat nichts mit der Sache zu tun», sagte der Jurist über den 39-jährigen Mann, der am Wochenende festgenommen worden war.
Keystone-SDA
04.05.2026, 15:41
SDA
Sein Mandant habe weder eine Erpresser-Mail an Hipp geschrieben, noch habe er etwas mit den mit Rattengift versetzten Gläschen zu tun, sagte der Anwalt der Deutschen Presse-Agentur. Der Anwalt bestätigte hingegen einen Bericht der «Kronen Zeitung», wonach es sich bei dem 39-Jährigen um einen ehemaligen Hipp-Mitarbeiter an einem Firmenstandort in Österreich handelt. Er habe das deutsche Unternehmen aber in beidseitigem Einverständnis und nicht im Groll verlassen, betonte der Anwalt.
Verhör dauert bereits dritten Tag an
Der Verdächtige war am Samstag im österreichischen Bundesland Salzburg festgenommen worden. Er wurde am Montag nach Angaben der Polizei weiter in Eisenstadt im Osten Österreichs verhört.
In der Nähe von Eisenstadt war eines von bislang fünf Hipp-Gläschen mit Rattengift gefunden worden. Die anderen waren in der Slowakei und in Tschechien aufgetaucht. Nach einem sechsten möglicherweise vergifteten Glas wird in Österreich weiterhin gesucht. Das deutsche Sortiment war nach Angaben von Hipp nicht betroffen. Der Hersteller aus dem bayerischen Pfaffenhofen an der Ilm hatte Ende März eine Erpresser-Mail in einem Sammelpostfach erhalten. Nachdem das Schreiben im April entdeckt wurde, alarmierte Hipp die Behörden.
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