GrossbritannienVerunglückter Tanker hatte 220.000 Barrel Kerosin geladen
SDA
11.3.2025 - 13:00
HANDOUT - Das Bild zeigt den Rauch, der von einem Schiff aufsteigt. Ein Öltanker steht in der Nordsee nahe der britischen Küste in Flammen. Die «Stena Immaculate» kollidierte am Vormittag aus bislang nicht geklärter Ursache mit dem Frachtschiff «Solong» und geriet in Brand. Foto: -/Bartek Smialek/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung innerhakb der nächsten 14 Tage und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
Der bei einem Zusammenstoss vor der britischen Küste beschädigte Tanker «Stena Immaculate» hatte 220.000 Barrel (knapp 35 Millionen Liter) Flugzeugtreibstoff geladen.
Keystone-SDA
11.03.2025, 13:00
SDA
Das geht aus einer Mitteilung des Betreibers Crowley, einem US-Schifffahrts- und Logistikunternehmen, hervor. Die Ladung sei auf 16 voneinander getrennte Tanks verteilt gewesen, hiess es weiter. Mindestens einer dieser Tanks sei bei dem Aufprall beschädigt worden. Wie viel von dem Treibstoff ins Wasser gelangt sein könnte, war zunächst unklar.
Der unter US-Flagge fahrende Tanker war nach Angaben von Crowley am Montagmorgen von dem portugiesischen Containerschiff «Solong» gerammt worden, als er vor der Mündung des Flusses Humber vor Anker lag. Warum es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Die Untersuchungen dazu liegen federführend bei den Flaggenstaaten.
Klaffendes Loch auf der Backbord-Seite
Beide Schiffe waren bei dem Zusammenstoss in Brand geraten. Es soll mehrere Explosionen gegeben haben. Der britische Staatssekretär für Wohnungswesen, Matthew Pennycock sagte dem Sender «Times Radio» am Morgen, das Feuer wüte weiterhin.
Auf Luftaufnahmen der BBC war ein klaffendes Loch auf der Backbord-Seite des Schiffes zu sehen. Flammen waren keine mehr zu erkennen. Gas und Flüssigkeiten schienen aber an verschiedenen Stellen auszutreten, wie auf Videoaufnahmen zu erkennen war.
Über den Zustand der «Solong» war zunächst nichts Näheres bekannt. Der Frachter soll mehrere Behälter mit Natriumcyanid geladen haben. Ob davon etwas ins Wasser gelangte, ist unklar. Natriumcyanid ist eine giftige Substanz, die das Ökosystem belasten kann. Britische Behörden seien dabei, die Auswirkungen auf die Umwelt zu erfassen, sagte Pennycock.
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