«Wächter des Matterhorns» sagt Adieu!

13.6.2018 - 14:00, SDA

Kurt Lauber hört als Wirt der Hörnlihütte auf.
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Hörnlihütte
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Kurt Lauber
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Kurt Lauber
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Kurt Lauber
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Kurt Lauber
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Zehn Jahre wollte er bleiben, nun sind es 23 geworden: Kurt Lauber, nach seinem Bestseller «Wächter des Matterhorns» genannt, steht vor seiner letzten Saison als Wirt der Hörnlihütte. Das Gute daran: Erstmals seit langem wird er 2019 einen richtigen Sommer erleben.

«Bis jetzt hatte ich als Bergführer und Hüttenwart auf 3260 Meter über Meer kaum einen richtigen Sommer erlebt», klagte der 57-Jährige gegenüber der «Nordwestschweiz». Künftig wird er 1000 Höhenmeter tiefer die Mountain Lodge «Ze Seewjinu» managen.

Die spezielle Ambiance an einem Hüttenabend inmitten von Bergführern werde er vermissen, so Lauber. Anderes dagegen nicht. Etwa die Angehörigen von Abgestürzten, die zur Hütte kamen, um nach dem «Warum» zu fragen. Trost zu spenden sei schwierig, so Lauber. «Und im Gegensatz dazu hört man von den Geretteten fast nie etwas.»

50 Jahre Air Zermatt
Eine Institution wird 50. Dank der Air Zermatt konnte die moderne Bergrettung begründet werden.
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Am Anfang gab es bei Air Zermatt lediglich einen Helikopter, einen Piloten und einen Mechaniker.
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Als erstes Rettungsunternehmen in der Schweiz beschäftigte die Fluggesellschaft festangestellte Ärzte und Anästhesiepfleger, die bei Rettungseinsätzen zur Helikopterbesatzung gehören.
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Im Oktober 1988 demonstrierte das Unternehmen zum zehnjährigen Jubiläum des schweizerischen Verbands der Seilbahnunternehmungen (SVS) bei Les Diablerets im Wallis, auch Passagiere aus einem Sesselift bergen zu können.
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Beat H. Perren (Mitte) gründete 1968 Air Zermatt.
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Zur Zeit beschäftigt die Air Zermatt AG rund 65 Personen. Mit der eigenen Flugschule können Fortbildungen von eigenen und fremden Piloten veranstaltet werden.
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Die Air Zermatt führt mit ihrer inzwischen aus neun Hubschraubern bestehenden Flotte nicht nur Rettungs-, sondern auch Transport- und Touristenflüge durch. Hier lässt sich Elsa Carlen, Erbin der Gletschergrotte im Rhonegletscher beim Hotel Belvedere im Wallis, auf die Furka fliegen, um dort nach dem Wohl der Angestellten in der Grotte zu schauen (13. Juni 1980).
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Diese Alpinisten an der Nordwand des Matterhorns waren am 25. August 1974 auf die Rettung durch Helikopter der Air Zermatt angewiesen.
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Viele Entwicklungen der Air Zermatt haben in der Bergrettung Standards gesetzt.
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«Die Air Zermatt ist zu einem Dienstleistungsbetrieb geworden, der im Oberwallis nicht mehr wegzudenken ist», so Gründer Beat H. Perren.
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«100'000 Flugstunden, davon über 20'000 Rettungsflüge, sind eindrückliche Zahlen.»
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Ein Rettungshelikopter der Air Zermatt bei der Bergung von Verletzten auf dem Trockenen Steg bei Zermatt im Wallis am 22. Februar 1997. Seit 2017 können die Notärzte der Air Zermatt, als erste Helikopter-Luftretter im Alpenraum, Schwerstverletzten mit hohem Blutverlust bereits beim Transportflug ins Spital Universalspenderblut der Blutgruppe «Null negativ» zuführen.
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Ein REGA Helikopter fliegt am Freitag, 27. März 2009, nach einer Bergung über das Hinterrheintal in Splügen Richtung San Bernardino-Pass.
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Helikopter der Air Glacier im Einsatz (12 Januar 2009).
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Eine Bergrettungsübung mit der Air Zermatt mit dem Matterhorn im Hintergrund anlässlich des 6. Gornergrat- und Bergführerfestes am Freitag, 5. Juni 2015, in Zermatt.
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Ein Helikopter der Air Zermatt beim Einsatz am ersten 24-Stunden Skirennen in Saas Fee im Wallis, aufgenommen am 19. April 1997.
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Kurz vor dem Jubiläum stürzte ein Helikopter der Air Zermatt im Steineji-See in Raron, Wallis. Der Hubschrauber kollidierte am Mittwoch 16. Mai 2018 bei der Wasseraufnahme mit einer Stromleitung.
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Insgesamt sind seit 1968 bis heute über 40 Helikopter von verschiedenen Herstellern für die Air Zermatt geflogen.
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Air Zermatt sei ein Paradies für jeden Piloten, meint Direktor und Pilot, Gerold Biner, im Interview.
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