ItalienWeiteres Wohnhaus stürzt in Niscemi nach Erdrutsch in Abgrund
SDA
1.2.2026 - 10:26
In der sizilianischen Stadt Niscemi ist am Samstagnachmittag als Folge des
anhaltenden Erdrutsches ein dreistöckiges Wohnhaus in die Tiefe gestürzt. (Archivbild)
Keystone
In der sizilianischen Stadt Niscemi ist am Samstagnachmittag als Folge des anhaltenden Erdrutsches ein dreistöckiges Wohnhaus in die Tiefe gestürzt. Auch benachbarte Häuser gelten als akut einsturzgefährdet.
Keystone-SDA
01.02.2026, 10:26
SDA
Das Gebäude im Stadtviertel Sante Croci stand seit Tagen am Rand eines instabilen Abhangs aus Sand und Lehm. Infolge starker Regenfälle am vergangenen Wochenende war in Niscemi im Süden Siziliens in einer Länge von vier Kilometern ein Abhang ins Rutschen geraten.
Nach Angaben der Feuerwehr ist der Einsturz auf die anhaltenden Regenfälle der vergangenen Tage zurückzuführen. Diese hätten den ohnehin stark geschädigten Untergrund weiter unterspült. «Das Gebäude war bereits schwer beeinträchtigt, das zusätzliche Gewicht konnte nicht mehr getragen werden», sagte der Feuerwehrbeamte Francesco Turco.
Niederschläge verschärfen die kritische Lage
Die jüngsten Niederschläge verschärfen die ohnehin kritische Lage. Experten rechnen damit, dass sich der Erdrutsch weiter in Richtung des Stadtzentrums ausdehnt. Eine Vergrösserung der derzeit rund 150 Meter umfassenden Sperrzone gilt als wahrscheinlich.
Die italienische Zivilschutzbehörde beobachtet die Entwicklung mit Sorge. Der Zivilschutz ordnete eine umfassende Risikoanalyse sowie geologische und geotechnische Untersuchungen an. Ziel sei es, die Ursachen des Erdrutsches zu klären und ein dauerhaftes Überwachungssystem einzurichten. Zudem wurde auf nationaler Ebene eine Expertenkommission eingesetzt, die Ausmass, Geschwindigkeit und verbleibende Risiken der Bodenbewegung bewerten soll.
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Parallel dazu laufen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Verursachung einer Naturkatastrophe. Untersucht wird unter anderem, ob unterlassene Sicherungsmassnahmen oder illegale Eingriffe wie der Bau von Brunnen oder Abwassereinleitungen die Situation verschärft haben.
Trotz der angespannten Lage sollen am Montag die Schulen wieder öffnen. Schüler zweier unbenutzbarer Schulgebäude werden vorübergehend in andere Einrichtungen verlegt. Insgesamt sind 323 Kinder betroffen. Auch die Verkehrsverbindungen werden schrittweise wiederhergestellt.
Mehr als 1500 Menschen mussten laut Behörden bereits ihre Häuser verlassen. Viele von ihnen werden wohl auch nicht mehr in ihre Häuser zurückkehren können. Die Situation vor Ort wird von den Behörden als kritisch eingestuft. Experten zufolge hatte sich die Erde in dem Ort infolge heftiger Regenfälle wie ein Schwamm vollgesogen.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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