Todesurteil in Abwesenheit Wer ist Sheikh Hasina – und warum wurde sie verurteilt?

Fabienne Berner

19.11.2025

Todesurteil in Abwesenheit: Wer ist Sheikh Hasina – und warum wurde sie verurteilt?

Todesurteil in Abwesenheit: Wer ist Sheikh Hasina – und warum wurde sie verurteilt?

Das Todesurteil gegen die ehemalige Premierministerin Bangladeschs ist ein politischer Paukenschlag: Hasina soll für Gewalt mit hunderten Toten verantwortlich sein. Doch die Exilantin lebt sicher in Indien – vorerst.

18.11.2025

Das Todesurteil gegen die ehemalige Premierministerin Bangladeschs ist ein politischer Paukenschlag: Hasina soll für Gewalt mit hunderten Toten verantwortlich sein. Doch die Exilantin lebt sicher in Indien – vorerst.

Fabienne Berner

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Sheikh Hasina, ehemalige Premierministerin Bangladeschs, wurde am 17. November 2025 in Abwesenheit zum Tode verurteilt.
  • Das Urteil steht im Zusammenhang mit landesweiten Studentenprotesten 2024, bei denen bis zu 1'400 Menschen getötet wurden.
  • Im Video von blue News erfährst du, wie Sheikh Hasina von der Hoffnungsträgerin zur umstrittenen Politikerin wurde – bis hin zu ihrer Flucht ins Exil.

Über zwei Jahrzehnte lang stand die heute 78-jährige Sheikh Hasina an der Spitze Bangladeschs – länger als fast jede andere demokratisch gewählte Regierungschefin weltweit. Heute lebt sie im Exil in Indien, während sie ein Tribunal in ihrer Heimat zum Tode verurteilt. Wie kam es so weit?

Im Video von blue News erfährst du, wie die Tochter des bangladeschischen Staatsgründers Sheikh Mujibur Rahman an die Macht kam, weshalb die einstige Hoffnungsträgerin später in Kritik geriet und was das umstrittene Urteil für Hasina und die politische Zukunft der Region bedeutet.


Mehr aus dem Ressort

#08: Trump – das ist nicht neutral: Trumps Zoll-Märchen – zu schön, um wahr zu sein

#08: Trump – das ist nicht neutral: Trumps Zoll-Märchen – zu schön, um wahr zu sein

Donald Trump liebt Zölle, wie der Präsident stets betont. Das Gute daran: Zahlen müssen andere, und auf die Preise in den USA wirken sie sich auch nicht aus. Oder stimmt es am Ende etwa gar nicht, was uns das Weisse Haus immer wieder erzählt?

17.11.2025