Trumps Vermittlung verpufft – Wie der Grenzkonflikt Tausende Kambodschaner entwurzelt
Erneut fliehen tausende Kambodschaner vor Gefechten an der thailändischen Grenze. Mütter, Kinder und Familien suchen Schutz in provisorischen Lagern – viele ohne zu wissen, ob sie zurückkehren können. Donald Trump will vermitteln.
11.12.2025
An der Grenze zu Thailand eskaliert die Lage – in Kambodscha brechen erneut unzählige Menschen in Richtung Hinterland auf und suchen Schutz in provisorischen Lagern – ohne zu wissen, ob sie zurückkehren können. Donald Trump will vermitteln – doch der erhoffte Frieden bleibt aus.
Seit Jahrzehnten schwelt der Streit um die Grenze zwischen Thailand und Kambodscha, jetzt eskaliert er erneut: Dörfer werden geräumt, Menschen in improvisierte Lager gebracht, eine junge Mutter mit Baby erzählt von Panik, überfüllten Strassen und der Angst, nie mehr in ihr Haus zurückzukehren.
Gleichzeitig inszeniert sich Donald Trump einmal mehr als Krisenlöser: Mit einem einzigen Telefonat, so kündigt er an, wolle er die Kämpfe stoppen und den bröckelnden Waffenstillstand retten.
Unser Video-Explainer zeigt, wie ein alter Konflikt plötzlich wieder zum täglichen Überlebenskampf für die Bevölkerung wird.
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