AktuellWintersturm in USA: Eine Million Kunden ohne Strom
SDA
25.1.2026 - 21:18
Fahrzeuge fahren über eine verschneite Straße am Times Square. Ein heftiger Wintersturm zieht derzeit mit klirrender Kälte, Schnee und Eis über große Teile der USA. Foto: Christina Horsten/dpa
Keystone
Die Folgen des Wintersturms in den USA werden immer heftiger. Mehr als eine Million Stromkunden waren am Sonntagnachmittag (Ortszeit US-Ostküste) von Ausfällen betroffen, wie die Übersichtsseite poweroutage.us, die Daten von Energieversorgern zusammenträgt, auflistete. Zu Ausfällen kam es in Haushalten in südlichen Bundesstaaten wie Tennessee, Texas und Louisiana, aber auch an der Ostküste waren Regionen betroffen.
Keystone-SDA
25.01.2026, 21:18
25.01.2026, 21:46
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Ein Problem für die Energieversorgung ist die Last des Schnees und Eises auf den oberirdischen Leitungen. Auch umknickende Bäume können die Versorgung unterbrechen.
Zwei Männer erfroren
Inzwischen gibt es auch Tote wegen des Wintersturms. Zwei Männer starben an Unterkühlung in der Region Caddo Parish im Bundesstaat Louisiana, wie die zuständige Gesundheitsbehörde mitteilte. Das Alter der Männer sei unbekannt.
Der Wintersturm erfasste den Süden, Mittleren Westen und auch die Ostküste der Vereinigten Staaten. 190 Millionen Bewohner der USA sind nach Behördenangaben betroffen. Die Bundesstaaten und auch die US-Regierung bat die Einwohner der Vereinigten Staaten, am besten zu Hause zu bleiben.
Seit Tagen warnen US-Meteorologen vor einem der wohl grössten Winterstürme der vergangenen Jahre. Zahlreiche Staaten haben den Notstand ausgerufen, um im Ernstfall schneller Hilfsgelder und Personal mobilisieren zu können.
Weisse Schneedecke bedeckt New York und Washington
In der US-Hauptstadt Washington war auf dem sonst befahrenen Highway nichts los. Auch die Strassen in der Stadt waren leer. Der Flughafen Ronald Reagan, den die Amerikaner für Inlandsflüge nutzen, hatte so gut wie alle Flüge gestrichen.
Die Einwohner der Hauptstadt wurden aufgerufen, Taschenlampen bereitzulegen und ihre Handys vorsorglich aufzuladen. Die Büros der Bundesbehörden sollen am Montag geschlossen bleiben. Trotz der angespannten Lage prägten auch fröhliche Winterszenen das Stadtbild: Mitten in Washington sah man Leute Skifahren und Kinder fuhren an den verschneiten Hängen des Kapitols, in dem das US-Parlament sitzt, Schlitten hinunter.
In den frühen Morgenstunden wurden in Washington minus neun Grad gemessen, in New York minus zwölf Grad. Nach und nach legte sich eine weisse Schneedecke über die Millionenmetropolen, auch über den Central Park im Herzen New Yorks. Nach Angaben von NBC News sollten in allen fünf Stadtbezirken Zentren geöffnet werden, in denen sich New Yorker aufwärmen können. Die Strassen blieben am Morgen weitgehend leer, Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz.
Schnee, Eis und ungewöhnlich Kälte
Aus dem Ort Crested Butte in Colorado – früher eine Bergbausiedlung und heute ein beliebtes Wintersportziel – meldete CNN 58 Zentimeter Schnee. In Teilen Oklahomas fielen demnach bis zu 20 Zentimeter. Einige nutzten das winterliche Wetter für Freizeitaktivitäten: Der Sender zeigte Bilder von Menschen in Oklahoma, die sich bei Schlittenfahrten vergnügten.
Besonders gefährlich sei der gefrierende Regen, der in Teilen von Louisiana eine etwa zwei Zentimeter dicke Eisschicht verursacht habe, hiess es bei CNN. Auch in Mississippi wurde vor Eisablagerungen gewarnt.
Grosse Herausforderungen für Reisende – Tausende Flüge gestrichen
Die Witterung führte nach Angaben der Behörden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Strassensperrungen, von denen einige mehrere Tage andauern könnten. Menschen wurden aufgerufen, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen und das Auto stehenzulassen.
Für Montag haben Schulen in vielen Grossstädten der USA den Unterricht abgesagt oder auf Fernunterricht umgestellt, etwa in New York City, Philadelphia, Boston und Houston, wie der Sender CNN berichtete.
Übers Wochenende seien auch mehr als 15.000 Flüge gestrichen worden, berichtete CNN. Auf Fotos aus der US-Hauptstadt Washington waren menschenleere Terminals zu sehen.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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