AktuellWinterwetter: Unfälle, lange Staus und Zugausfälle in Deutschland
SDA
4.2.2026 - 10:18
ARCHIV - Ein ICE der Deutschen Bahn in einer Winterlandschaft. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
Keystone
Schnee und spiegelglatte Strassen haben in mehreren Teilen Deutschlands zu Unfällen und langen Staus geführt. Mitunter sassen Autofahrer stundenlang fest. Es gab mindestens einen Toten und viele Verletzte. Meist blieb es aber bei Blechschäden.
Keystone-SDA
04.02.2026, 10:18
SDA
Bei der Deutschen Bahn gab es am Mittwochmorgen zahlreiche Ausfälle. Wie die Bahn online mitteilte, fällt unter anderem der ICE-Sprinter zwischen Berlin und Bonn (über Hannover und Köln) aus. Gleiches gilt für die ICE-Linie von Berlin über Braunschweig und Frankfurt nach Karlsruhe.
Über Stunden galten für Regionen rund um die norddeutsche Stadt Bremen Unwetterwarnungen. Die Rutschgefahr auf Strassen und Wegen bleibt bestehen.
In Hessen starb auf schneeglatter Strasse ein Mann. Laut Polizei geriet bei Fulda ein 70 Jahre alter Fahrer eines Sattelzugs nach links in die Gegenfahrspur und stiess mit seinem Fahrzeug frontal gegen einen entgegenkommenden Kastenwagen. Bei der Kollision am Dienstag wurde der 51-jährige Fahrer des Kastenwagens so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Stunden im Stau
Viele Unfälle meldete die Polizei zum Beispiel in Baden-Württemberg in der Region Heilbronn, in Thüringen und in Niedersachsen. Nach dem Verkehrschaos am Dienstagabend entspannte sich die Lage am Morgen aber allmählich.
In der Nacht hatten sich immer wieder Lastwagen im Schnee festgefahren, wie ein Polizeisprecher berichtete. Manche Autofahrer standen Stunden im Stau. Auf der Autobahn A3 hatte es einen 30 Kilometer langen Stau gegeben.
Das «Problemkind» war vor allem die Bundesstrasse B49, wie ein Sprecher sagte. Mehrere Lastwagen standen dort quer auf der Fahrbahn. Unter den Wartenden war auch der Bürgermeister der hessischen Stadt Weilburg, Johannes Hanisch. Er sei auf dem Weg zu einem Termin gewesen und stehe seit nunmehr sieben Stunden, sagte er in einem Video auf Instagram. Später postete er: «Nach zehn Stunden ist die Strasse endlich wieder frei.»
Winterdienst im Dauereinsatz
Der Winterdienst war im Dauereinsatz. In Hamburg seien seit 3.00 Uhr 728 Einsatzkräfte mit mehr als 360 Fahrzeugen unterwegs, teilte die Stadtreinigung mit. Dabei sollen unter anderem wichtige Hauptverkehrsstrassen und Strecken mit Buslinienverkehr, ein ausgewähltes Radwegenetz und Bushaltestellen gestreut und perspektivisch geräumt werden.
Kein Unterricht an Schulen
In mehreren Bundesländern fiel der Präsenzunterricht an Schulen aus – so in Teilen Hessens, Niedersachsens sowie in Bremen.
In Niedersachsen mussten sich Autofahrer wegen eines Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf Umwege und schlecht geräumte Strassen einstellen. Weil die Gewerkschaft Verdi auch bei Strassenmeistereien zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen hat, sei mit Einschränkungen im Winterdienst zu rechnen. «Wir raten dazu, witterungsangepasst zu fahren und mehr Zeit für die Wege zur Arbeit einzuplanen», sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Vereinbart wurde aber ein Notdienst, damit die wichtigsten Strassen befahrbar blieben.
Laut Deutschem Wetterdienst soll sich die Lage im Laufe des Tages entspannen. Bis zum Mittag sei aber vor allem von Nordhessen bis ins Emsland und zur Nordsee mit gefrierendem Regen zu rechnen. In der Nacht zum Donnerstag drohe vom Erzgebirge bis in die Niederlausitz erhöhte Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte