Aufenthaltsort immer noch geheimVater inszeniert sein Ertrinken, setzt sich ab und wird gefunden
ai-scrape
22.11.2024 - 19:47
Der Green Lake in Wisconsin ist besonders tief. Trotzdem kommen die Ermittelnden dem Mann auf die Spur, der seinen Ertrinkungstod inszeniert hat.
Bild:Digihomer / Wikipedia
Im August entdecken Unbekannte ein gekentertes Kajak auf einem See. Die Leiche des Besitzers finden die Ermittler hingegen nicht. Drei Monate später spüren sie ihn in Osteuropa auf – lebendig und gesund.
22.11.2024, 19:47
22.11.2024, 21:46
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Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Ryan Borgwardt, ein Vater von drei Kindern, täuschte seinen Tod durch Ertrinken im Green Lake in Wisconsin vor, indem er sein Kajak zum Kentern brachte und unbemerkt mit einem Gummiboot ans Ufer zurückkehrte.
Nach seiner Flucht hat er die kanadische Grenze überquert und ist mutmasslich nach Europa geflogen.
Das Sheriff-Büro von Green Lake hat Kontakt zu Borgwardt. Dieser verrät seinen Aufenthaltsort jedoch nicht und spricht auch nicht mit seiner Familie.
Zu Hause erwarten Borgwardt möglichen Anklagen wegen Behinderung der Justiz und Entschädigungsforderungen von 40'000 Dollar oder mehr für die kostspielige Suchaktion.
«Gute Nachrichten: Wir wissen, dass er lebt und wohlauf ist», sagt Sheriff Mark Podoll vom Sheriff-Büro des Green Lake County an einer Medienorientierung. Der Mann, um den es geht, heisst Ryan Borgwardt. Er hat eine Frau und drei Kinder.
Im August haben Leute ein gekentertes Kajak auf dem Green Lake in Wisconsin entdeckt. Eine Leiche finden die Ermittler*innen trotz einer sieben Wochen dauernden Suche und unzähliger Tauchgänge nicht. Hingegen stossen sie auf das Auto und weitere Gegenstände des Besitzers des Kajaks – seinen Schlüsselbund, seine Geldbörse und seinen Fahrausweis. Jetzt ist klar, wieso die Suche nach der Person erfolglos war.
«Die schlechte Nachricht ist, dass wir nicht genau wissen, wo Ryan sich befindet, und er hat sich noch nicht entschieden, nach Hause zurückzukehren», erklärt der Sheriff weiter. CNN und diverse weitere US-Medien berichten über den Fall.
Zu dem Zeitpunkt haben sie den Vermissten noch nicht aufgespürt: Green Lake County Sheriff Mark Podoll ist da aber schon sicher, dass dessen Ertrinkungstod inszeniert ist.
Bild:KEYSTONE
Über Kanada nach Osteuropa
Borwardt habe ihm sein Verschwinden beschrieben, erzählt Matthew L. Vande Kolk, stellvertretender Sherrif des Green Lake County. Dieser sei mit einem E-Bike zum Green Lake gefahren, seiner Familie habe er erzählt, er gehe fischen.
Als er im Kajak auf den See hinaus gepaddelt sei, habe aber ein Kinder-Gummiboot hinter sich hergezogen. Dann habe er das Kajak zum Kentern gebracht und sei mit dem Gummiboot ans Ufer zurückgekehrt. Davor habe er noch sein Telefon in den See fallen lassen.
Mit dem E-Bike sei er nach Einbruch der Nacht knapp 130 Kilometer in die Stadt Madison gefahren, habe dort einen Bus nach Detroit genommen und später die kanadische Grenze überquert. Von dort sei er nach Europa geflogen.
Am 11. November haben die Ermittler*innen schliesslich Kontakt zu Borgwardt aufgenommen und kommunizieren seitdem fast täglich mit ihm. Mit seiner Familie habe der Verschwundene jedoch bislang nicht gesprochen.
In einem Video, das letzte Woche an die Behörden gesendet wurde, erscheint Borgwardt in einem gesichtslosen Raum und sagt: «Ich bin in meiner Wohnung. Ich bin sicher, es gibt kein Problem.»
Gründe und Aufenthaltsort unbekannt
Vor seinem Verschwinden hatte Borgwardt Geld auf ein ausländisches Konto überwiesen, seine E-Mail geändert und mit einer Frau in Usbekistan kommuniziert, so Sheriff Mark Podoll.
Schon im Januar hatte Borgwardt eine Lebensversicherung über 375'000 Dollar abgeschlossen, die laut Vande Kolk seiner Familie helfen sollte.
Die Ermittler können schliesslich über eine russischsprachige Frau Kontakt zu Borgwardt aufnehmen, wobei unklar bleibt, ob es sich um die Frau aus Usbekistan handelt, mit der er davor kommuniziert hatte. Er lässt auch offen, ob er mit der Frau, über die der Kontakt zustande gekommen ist, eine Beziehung hat.
Was den Vater veranlasst haben könnte, seine Familie und sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen, bleibt unklar. Die Sheriffs, die mit CNN gesprochen haben, machen keine klaren Aussagen dazu. Vande Kolk sagt, Borgwardt habe es aus «verschiedenen Gründen» getan.
«In unseren Gesprächen betonen wir die Bedeutung seiner Entscheidung, nach Hause zurückzukehren und das Durcheinander zu beseitigen, das er angerichtet hat», sagte Vande Kolk, der laut Podoll eine gute Beziehung zu Borgwardt aufgebaut habe. Dieser habe Bedauern darüber geäussert, wie er seine Familie verletzt habe, und fühle sich auch schlecht wegen der vielen Stunden, die die Gemeinschaft in die Suche nach ihm investiert habe.
Seine Familie und eine Anzeige erwarten ihn
Die umfangreiche Suche nach Borgwardt war sowohl für seine Familie als auch für die Suchmannschaften kostspielig und emotional belastend, sagte der stellvertretende Chef des Sheriff-Büros. Die Behörden seien entschlossen, ihn für die Folgen seiner Handlungen zur Rechenschaft zu ziehen – und zur Kasse zu beten.
Das Sheriff-Büro bereitet Anklagen wegen Behinderung der Justiz gegen Borgwardt vor. Der Landkreis werde auch bis zu 40'000 Dollar Entschädigung für die Suche, einschliesslich Ausrüstung und Löhne, fordern.
Borgwardt habe den Ermittler*innen gesagt, dass er dachte, sie würden nach etwa zwei Wochen aufhören, nach ihm zu suchen. Er wählte den Green Lake auch, weil er der tiefste natürliche See in Wisconsin ist.
«Er hat den falschen Sheriff und die falsche Abteilung gewählt», kommentiert Vande Kolk.
Das FBI, das Department of Homeland Security und das Wisconsin Department of Criminal Investigations unterstützen die Ermittler.
Seine Familie wünscht ihn sich zurück. «Weihnachten steht vor der Tür, und was könnte ein besseres Geschenk für seine Kinder sein, als zu Weihnachten bei ihnen zu sein», sagte Vande Kolk.
Dieser Artikel wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sämtliche von KI übernommene Inhalte werden durch die Redaktion verifiziert.
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