AktuellZahl der Toten nach Unwettern in Brasilien steigt auf mindestens 44
SDA
21.2.2023 - 19:51
Rettungskräfte suchen nach Überlebenden, nachdem Überschwemmungen heftige Erdrutsche ausgelöst haben. Dies hat in Brasilien am Karnevalswochenende mindestens 36 Menschenleben gefordert. Foto: Andre Penner/AP/dpa
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Die Zahl der Toten nach Überschwemmungen und Erdrutschen in Brasilien am Karnevalswochenende ist auf mindestens 44 gestiegen. Allein in der Stadt São Sebastião im Südosten des Landes starben 43 Menschen, wie die Regierung des Bundesstaates São Paulo am Dienstag mitteilte. Ein weiterer Todesfall wurde aus Ubatuba gemeldet. Nach Medienberichten waren auch Kinder unter den Toten. 40 Menschen wurden noch vermisst. Schwere Regenfälle hatten seit Samstag Überschwemmungen und Erdrutsche an der Atlantikküste des Bundesstaates verursacht, einem beliebten Ziel für Urlauber, die dem Karneval entfliehen.
Keystone-SDA
21.02.2023, 19:51
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Nach Angaben der Regierung São Paulos wurden innerhalb von 24 Stunden mehr als 600 Millimeter Niederschlag registriert – eine der grössten Niederschlagsmengen in Brasilien innerhalb so kurzer Zeit. Mehr als 500 Feuerwehrleute und andere Rettungskräfte waren im Einsatz und suchten nach weiteren Opfern. Gouverneur Tarcísio de Freitas rief im Bundesstaat São Paulo drei Tage Staatstrauer aus. Einige Städte sagten die Karnevalsfeiern ab.
Der Gouverneur des benachbarten Bundesstaates Rio de Janeiro drückte bei den weltberühmten Umzügen im Sambodrom sein Beileid aus: «Der Schmerz eines jeden Bewohners von São Paulo ist heute der Schmerz eines jeden Bewohners von Rio», sagte Cláudio Castro. 1730 Menschen wurden Regierungsangaben zufolge wegen des Regens vertrieben, rund 770 verloren ihr Zuhause. Die Teams arbeiteten auch daran, blockierte Strassen freizubekommen. Touristen fingen an, die betroffene Region zu verlassen.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
09.01.2026
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