Unsanft gelandet Zwei Gleitschirmpiloten stürzen im Kanton St. Gallen ab

SDA

9.11.2025 - 14:27

Zwei fast gleichzeitig gestartete Gleitschirmpiloten verunfallten am Samstag im Kanton St. Gallen. (Archivbild)
Zwei fast gleichzeitig gestartete Gleitschirmpiloten verunfallten am Samstag im Kanton St. Gallen. (Archivbild)
Keystone

Im Toggenburg endeten zwei Gleitschirmflüge am Samstag in dramatischen Abstürzen. Ein 69-Jähriger kam bei einer Notlandung glimpflich davon, ein 28-Jähriger stürzte kopfüber eine Felswand hinab.

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Keystone-SDA, Redaktion blue News

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  • Im St. Galler Toggenburg sind am Samstagnachmittag zwei Gleitschirmpiloten unabhängig voneinander verunfallt.
  • Ein 69-Jähriger wurde nach einem Notlande-Manöver in Alt St. Johann leicht verletzt.
  • Ein 28-Jähriger stürzte am Chäserugg kopfüber eine Felswand hinunter und erlitt unbestimmte Verletzungen.

In den Ortschaften Unterwasser und Alt St. Johann im St. Galler Toggenburg sind am Samstagnachmittag zwei Gleitschirmpiloten unabhängig voneinander abgestürzt. Ein 69-Jähriger wurde dabei leicht, ein 28-Jähriger unbestimmt verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Der ältere der beiden Gleitschirmpiloten war am Samstag um 14 Uhr in Alt St. Johann gestartet. Während des Fluges wurde sein Gleitschirm aufgrund eines Twists manövrierunfähig, sodass er immer näher an die Felsen am Frümsel gedrückt wurde.

Daraufhin zog der Mann den Notschirm und landete unsanft auf einer Schneedecke beim Chegelhöf in Alt St. Johann, wie die Polizei weiter mitteilte. Durch die Landung verletzte sich der Mann leicht. Die umgehend alarmierte Rega flog ihn auf einen Parkplatz, wo er nach der medizinischen Erstversorgung entlassen werden konnte.

Kopfüber eine Felswand hinunter

Nur kurz danach, um 14.10 Uhr, startete ein 28-Jähriger seinen Gleitschirmflug am Startplatz Chäserugg. Während des Starts stolperte er und verfing sich mit den Beinen in den Steuerleinen seines Gleitschirms. Er stürzte, teils durch den Gleitschirm gebremst, kopfüber eine rund 80 Meter hohe Felswand hinunter.

Am Fuss der Wand kam der Mann mit unbestimmten Verletzungen zu liegen. Daraufhin wurde er von der Rega ins Spital geflogen, wie es weiter heisst.

Spezialisten der Alpinen Einsatzgruppe der St. Galler Kantonspolizei klären die Vorfälle unter der Leitung der Staatsanwaltschaft St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Bundesanwaltschaft ab.

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