PharmaAlcon wächst im dritten Quartal wieder schneller
SDA
11.11.2025 - 22:55
Alcon rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatz in Höhe von 10,3 bis 10,4 Milliarden Dollar und einer Marge von 19,5 bis 20,5 Prozent. (Archivbild vom Hauptsitz in Hünenberg im Kanton Zug)
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Der Augenheilmittel-Konzern Alcon hat im dritten Quartal etwas Fahrt aufgenommen. Nicht zuletzt die neu lancierten Produkte fanden guten Absatz. Die Jahresziele werden nach zuletzt zwei Gewinnwarnungen nun bestätigt.
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11.11.2025, 22:55
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Von Juli bis September erzielte der US-amerikanisch-schweizerische Konzern einen Umsatz in Höhe von 2,59 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 6 Prozent, wie es am Dienstag nach US-Börsenschluss hiess. In Lokalwährung resultierte ein Plus von 5 Prozent.
In der ersten Jahreshälfte war Alcon in Lokalwährungen noch um lediglich 3 Prozent gewachsen. Das Unternehmen betont in der Mitteilung, dass sich die Nachfrage gerade im Segment «Equipment» stark beschleunigt habe. Laut CEO David Endicott hat etwa die «Unity VCS», eine chirurgische Plattform für Augenoperationen, in allen Schlüsselmärkten an Bedeutung gewonnen.
Die Lancierung der vielen neuen Produkte geht aber ins Geld, was sich an der Marge ablesen lässt. Die Kernmarge als Mass für die Profitabilität sank auf 20,2 Prozent von 20,6 Prozent. Unter dem Strich steht ein Kerngewinn von 79 Cents pro Aktie nach 81 Cents im Vorjahr.
Damit hat das Unternehmen beim Umsatz etwas unter den Erwartungen der Analysten abgeschnitten, lag bei der Marge und beim Reingewinn hingegen eine Spur darüber.
Nach zuletzt zwei Gewinnwarnungen werden die Ziele für 2025 nun bestätigt. Alcon rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatz in Höhe von 10,3 bis 10,4 Milliarden Dollar und einer Marge von 19,5 bis 20,5 Prozent.
Zum Vergleich: 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 9,8 Milliarden und kam auf eine Marge von 20,6 Prozent.
STORY: Das Münchener Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft herabgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt werde im kommenden Jahr um 0,8 Prozent und 2027 um 1,1 Prozent wachsen, sagten die Münchner Forscher am Donnerstag voraus. Im September waren sie noch von 1,3 und 1,6 Prozent ausgegangen. Die deutsche Wirtschaft passe sich dem Strukturwandel nur langsam und kostspielig an, hiess es zur Begründung. Zusätzlich würden Unternehmen und Neugründungen durch bürokratische Hürden und eine veraltete Infrastruktur behindert. Auch die US-Handelspolitik belastet die deutsche Exportwirtschaft demnach weiter spürbar. Die geplanten staatlichen Investitionen aus den Sondervermögen Infrastruktur und Verteidigung sowie weitere Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher wirken dem Ifo-Institut zufolge nur verzögert. Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert von der Bundesregierung nun einen «Frühling der Reformen». O-Ton Clemens Fuest, Ifo-Präsident: «Ja, der Herbst der Reform hat leider in die falsche Richtung gesteuert. Was gemeint war, das waren ja Reformen, die das Wachstum stärken. Was wir bekommen haben, das sind überwiegend Reformen, die das Wachstum schwächen, zum Beispiel die Rentenreform, die einfach nur bedeutet, dass wir künftig höhere Steuern werden zahlen müssen. Das ist nicht der richtige Weg. Also, wir brauchen jetzt einen Frühling der Reformen, die in die richtige Richtung steuern.» Ansetzen sollte die Regierung bei Arbeitsmarkt, Investitionen und Bildung, so Fuest. Überflüssige Regulierung und Berichtspflichten müssten abgebaut werden. Helfen könne auch ein flexibleres Arbeitsmarktrecht. Für hochqualifizierte Arbeitskräfte sei ein weniger rigider Kündigungsschutz notwendig, damit neue Unternehmen auch mal Dinge ausprobieren und Leute einstellen könnten.
11.12.2025
Wadephul: China signalisiert Entgegenkommen bei Seltenen Erden
STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
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EU dreht russischen Gashahn zu: Steigen die Preise?
Die EU dreht den Gashahn zu: Bis spätestens Ende 2027 will Brüssel vollkommen unabhängig von russischem Erdgas sein. Damit wollen sich die EU-Staaten langfristig unabhängig von Energieimporten aus Russland und damit weniger erpressbar machen. Zudem wird es Russland erschwert, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit den Milliardengewinnen aus Energielieferungen zu finanzieren.
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