InformationstechnologieApple verspricht kein KI-Training mit Nutzerdaten
SDA
14.1.2026 - 16:40
Beim Einsatz von KI will sich Apple an den Grundsatz halten, menschliche Kreativität zu ergänzen.
Keystone
Apple hat zur Vorstellung seines neuen Abos für Kreativ-Software versichert, keine Nutzerdaten zum Anlernen Künstlicher Intelligenz einzusetzen. «In keinem Szenario kommt es jemals dazu, dass in Apple Creator Studio erstellte Inhalte fürs Training verwendet werden.»
Keystone-SDA
14.01.2026, 16:40
SDA
Das sagte der für App-Produktmarketing zuständige Manager Brent Chiu-Watson. Apple greift etwa für die Erzeugung von KI-Bildern in der Präsentationssoftware Keynote auf Modelle des ChatGPT-Entwicklers OpenAI zurück. Die Privatsphäre der Nutzer bleibt dabei laut Apple geschützt.
Apple bündelte im Creator-Studio-Abo unter anderem seine Software für Videoschnitt und Bildbearbeitung sowie neue KI-Funktionen für Büro-Apps. Mit dem Angebot greift der Konzern in dem Geschäft unter anderem den Platzhirsch Adobe an. Nutzer haben dabei nicht die Möglichkeit, auszuwählen, welche KI-Modelle im Hintergrund für einzelne Aufgaben eingesetzt werden. Apple habe die aus Sicht des Konzerns besten Modelle für jeweilige Aufgaben ausgewählt, sagte Chiu-Watson.
Beim Einsatz von KI halte sich Apple an den Grundsatz, dass man menschliche Kreativität ergänzen wolle, betonte der für Produktmarketing zuständige Bob Borchers. «Wir wollen ihre Fähigkeiten erweitern, aber nicht ersetzen.» Auch sei Apple überzeugt, dass von Nutzern erstellte Dinge ihr Eigentum bleiben und nur sie die Kontrolle darüber haben, wo und wann sie geteilt werden.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
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