StrassenverkehrAusbruch des Morschacher Tunnels für die neue Axenstrasse gestartet
SDA
6.5.2026 - 13:43
Die erste Tunnelsprengung erfolgte am Mittwoch, punkt 11.00 Uhr, in Ingenbohl im Kanton Schwyz.
Keystone
Mit der ersten Sprengung haben am Mittwoch in Ingenbohl die Ausbrucharbeiten für den Morschacher Tunnel begonnen. Das Projekt ist Teil der neuen Axenstrasse, welche die Kantone Schwyz und Uri im Auftrag des Bundes bauen.
Keystone-SDA
06.05.2026, 13:43
SDA
Den Start der Arbeiten haben rund 200 Gäste am Mittwoch mitverfolgt, wie die Staatskanzlei in einer Mitteilung am Mittwoch schrieb. Die Schwyzer Olympiasiegerin im Sportschiessen, Nina Christen, löste die erste offizielle Sprengung aus. Damit begannen die eigentlichen Ausbrucharbeiten am 2,9 Kilometer langen Morschacher Tunnel zwischen Ingenbohl und Ort.
Der Morschacher Tunnel ist neben dem 4,4 Kilometer langen Sisikoner Tunnel zwischen Ort und dem Gebiet Gumpisch in Flüelen eines der beiden Kernstücke der neuen Axenstrasse. Beide Tunnel werden im Sprengvortrieb gebaut. Beim Morschacher Tunnel rechnen die Verantwortlichen mit einer Bauzeit von etwas mehr als zwei Jahren.
Die Axenstrasse ist laut dem Urner Baudirektor Hermann Epp (Mitte) ein «regionaler Lebensnerv» und eine «national relevante Verbindung für die Schweiz». Auch der Schwyzer Baudirektor André Rüegsegger (SVP) zeigte sich erfreut. Der Morschacher Tunnel sei der «einzige grosse Strassentunnel, der im Talkessel Schwyz in den nächsten 20 bis 30 Jahren entstehen dürfte», wurde er in der Mitteilung zitiert.
Der Verkehr soll voraussichtlich ab 2033 über die neue Axenstrasse rollen. Mit der Strasse wollen der Bund, Uri und Schwyz die Nord-Süd-Achse sicherer und zuverlässiger machen. Gleichzeitig soll das Urner Dorf Sisikon vom Durchgangsverkehr entlastet werden.
Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 1,2 Milliarden Franken. Den Grossteil davon trägt der Bund.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik