BankenBerner Kantonalbank steigert Gewinn und erhöht Dividende
jl
30.1.2025 - 07:28
Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat im Jahr 2024 zugelegt. (Archivbild)
Keystone
Die Berner Kantonalbank (BEKB) ist im Jahr 2024 weiter gewachsen und hat den Gewinn gesteigert. Wichtigster Treiber des Erfolgs blieb das Zinsgeschäft. Auch der Kundenzuwachs setzte sich fort. Die Aktionärinnen und Aktionäre sollen eine höhere Dividende erhalten.
Keystone-SDA, jl
30.01.2025, 07:28
SDA
Der Geschäftserfolg als mass der operativen Leistung lag mit 247,9 Millionen Franken um 3,7 Prozent höher, wie die BEKB am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich blieb ein um 3,3 Prozent höherer Reingewinn von 180,7 Millionen Franken.
Der Generalversammlung vom 13. Mai wird eine erneute Dividendenerhöhung um 40 Rappen auf 10,40 Franken je Aktie vorgeschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 53,7 Prozent im Rahmen der vom Verwaltungsrat festgelegten Bandbreite von 50 bis 70 Prozent.
Anziehendes Hypothekargeschäft
Die Kantonalbank profitierte im vergangenen Jahr von einer positive Dynamik im Hypothekargeschäft, wo das Volumen gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent anstieg. Bei den Kundenausleihungen erreicht die BEKB insgesamt ein Volumen von 30,5 Milliarden Franken (+6,1%). Davon belaufen sich die Hypothekarforderungen auf 28,3 Milliarden Franken.
Dabei habe man im vergangenen Jahr zahlreiche neue Kundinnen und Kunden im Anlage- und Kreditgeschäft begrüsst, so die BEKB. Die verwalteten Vermögen stiegen 42,8 Milliarden Franken gestiegen (+4,7%).
Insgesamt stieg der Nettozinserfolg um 4,2 Prozent auf 392,4 Millionen Franken. Aber auch in den deutlich kleineren Geschäftsteilen konnte die Kantonalbank zulegen: Der Kommissionserfolg (+9,7% auf 115,1 Mio) und Handelserfolg (+3,0% auf 25,0 Mio). Insgesamt stieg der Geschäftsertrag um 3,9 Prozent auf 553,1 Millionen Franken.
Der Geschäftsaufwand zog derweil um 5,0 Prozent auf 267,0 Millionen an. Dies sei auf verschiedene Investitionen zurückzuführen. So seien im vergangenen Jahr rund 50 neue Stellen geschaffen worden, heisst es. Das wichtige Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost/Income-Ratio) ist damit zwar leicht gestiegen, bleibt mit 48,3 Prozent aber unter 50 Prozent und damit sehr gut.
Herausfordernde Marktsituation
Trotz Kunden- und Geschäftswachstum zeigt sich die BEKB mit Blick nach vorne aber zurückhaltend. Das Zinsumfeld im vergangenen Jahr sei anspruchsvoll gewesen und die langfristigen Zinssätze blieben durchgehend unter den kurzfristigen, heisst es im Communiqué.
Zum Jahreswechsel seien die langfristigen Zinsen in Amerika und Europa zwar deutlich angestiegen. Sollte sich allerdings die Konjunktur in der Eurozone nicht erholen oder gar eine Rezession eintreten, könne eine neue Phase mit Negativzinsen entstehen.
Gepaart mit steigender Risikoaversion befürchtet die BEKB in einem solchen Umfeld, dass auch die langfristigen Zinsen erneut sinken werden. Und damit würde sich der Druck auf die Zinsmarge erhöhen, heisst es.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik