Öffentlicher DienstBerner Regierungsrat wirft Medien irreführende Berichte vor
zc, sda
23.1.2025 - 10:00
Hat die Vergleiche zum Fall Floyd schon früh kritisiert: Der bernische Sicherheitsdirektor Philippe Müller (FDP). (Archivbild)
Keystone
Die Berner Kantonsregierung übt harte Kritik am «Bund» und an der «Berner Zeitung». Sie sollen einen Polizei-Einsatz in Bern wider besseres Wissen viel gefährlicher dargestellt haben als er gewesen ist.
Keystone-SDA, zc, sda
23.01.2025, 10:00
SDA
Das schreibt die Regierung in einem am Donnerstag publizierten Bericht, den das Kantonsparlament bestellt hatte. Die Berichterstattung in den Tamedia-Blättern hatte 2021 hohe Wellen geworfen.
Laut Regierung war sie «irreführend und vorverurteilend». Sie stützt sich dabei auch auf die Einschätzung eines Medienjuristen. Die Zeitungen haben die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen.
Die Berichte drehten sich um eine Polizeikontrolle, bei der ein widerspenstiger Mann zu Boden geführt worden war. Zufällig anwesende Medienschaffende stellten einen Vergleich an mit dem Fall George Floyd, der bei einem Polizei-Einsatz in den USA ums Leben kam.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
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