TransportBester Kunde und grösstes Trinkgeld: Fünf Uber-Fakten von 2025
SDA
15.12.2025 - 12:23
Die meisten Uber-Fahrten konzentrieren sich auf die grossen Schweizer Städte. Hotspots sind dem Fahrdienst zufolge die Flughäfen Zürich und Genf sowie der Bahnhof Basel SBB. (Symbolbild)
Keystone
Der US-Fahrdienst Uber hat im am Montag veröffentlichten «Uber Atlas 2025» erstmals das Fahrverhalten der Schweizerinnen und Schweizer ausgewertet. Das ist dabei herausgekommen:
Keystone-SDA
15.12.2025, 12:23
SDA
1260 Fahrten im Jahr
Für manche Schweizerinnen und Schweizer gehört Uber längst zum Alltag. Ein Uber-Fan aus Zürich schaffte es in diesem Jahr auf 1260 Fahrten. Das entspricht im Schnitt mehr als drei Fahrten pro Tag.
Von Lugano nach Venedig
In der Schweiz wird Uber nicht nur für die Fahrt zur Home-Party im nächsten Dorf genutzt. Einige fahren mit dem Fahrdienst sogar ins Ausland. Die längste Fahrt führte dabei über 323 Kilometer von Basel nach Belleville in Frankreich. Für eine andere Person ging es über 318 Kilometer von Lugano nach Venedig.
Nachtaktive in St. Gallen, Luzern und Bern
In den verschiedenen Städten wird Uber zu unterschiedlichen Zeiten genutzt. In Basel, Zürich und Genf nutzen vor allem Frühaufsteherinnen und Frühaufsteher Uber. Sie bestellen die Autos zwischen 5 und 8 Uhr. In St. Gallen, Luzern und Bern hingegen wurden vor allem zwischen 22 und 4 Uhr Fahrten bestellt – vermutlich dort, wo Nachtverbindungen spärlich sind.
151 Franken Trinkgeld
Beim Trinkgeld zeigten sich die Schweizerinnen und Schweizer grosszügig: Den Rekord stellte eine Person in Genf mit einem Aufschlag von 151 Franken für eine Fahrt auf. Doch auch in Bern, Luzern und im Wallis zeigten sich die Kundinnen und Kunden besonders dankbar. Knausrig waren sie hingegen in den Kantonen Waadt, Tessin und Freiburg.
Hotspots an Verkehrsknoten
Die meisten Fahrten konzentrierten sich auf die grossen Schweizer Städte. Als Hotspots macht Uber die Flughäfen Zürich und Genf sowie den Bahnhof Basel SBB aus. Für den Fahrdienst ist das ein Hinweis, dass Uber bestehende Verkehrsmittel ergänze.
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
Ifo-Präsident fordert «Frühling der Reformen»
STORY: Das Münchener Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft herabgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt werde im kommenden Jahr um 0,8 Prozent und 2027 um 1,1 Prozent wachsen, sagten die Münchner Forscher am Donnerstag voraus. Im September waren sie noch von 1,3 und 1,6 Prozent ausgegangen. Die deutsche Wirtschaft passe sich dem Strukturwandel nur langsam und kostspielig an, hiess es zur Begründung. Zusätzlich würden Unternehmen und Neugründungen durch bürokratische Hürden und eine veraltete Infrastruktur behindert. Auch die US-Handelspolitik belastet die deutsche Exportwirtschaft demnach weiter spürbar. Die geplanten staatlichen Investitionen aus den Sondervermögen Infrastruktur und Verteidigung sowie weitere Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher wirken dem Ifo-Institut zufolge nur verzögert. Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert von der Bundesregierung nun einen «Frühling der Reformen». O-Ton Clemens Fuest, Ifo-Präsident: «Ja, der Herbst der Reform hat leider in die falsche Richtung gesteuert. Was gemeint war, das waren ja Reformen, die das Wachstum stärken. Was wir bekommen haben, das sind überwiegend Reformen, die das Wachstum schwächen, zum Beispiel die Rentenreform, die einfach nur bedeutet, dass wir künftig höhere Steuern werden zahlen müssen. Das ist nicht der richtige Weg. Also, wir brauchen jetzt einen Frühling der Reformen, die in die richtige Richtung steuern.» Ansetzen sollte die Regierung bei Arbeitsmarkt, Investitionen und Bildung, so Fuest. Überflüssige Regulierung und Berichtspflichten müssten abgebaut werden. Helfen könne auch ein flexibleres Arbeitsmarktrecht. Für hochqualifizierte Arbeitskräfte sei ein weniger rigider Kündigungsschutz notwendig, damit neue Unternehmen auch mal Dinge ausprobieren und Leute einstellen könnten.
11.12.2025
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump