KryptowährungenBitcoin fällt unter 90'000 US-Dollar – Tiefster Stand seit April
SDA
18.11.2025 - 07:30
Im Sog des Bitcoin rauschten in der Nacht auf Dienstag auch die anderen grösseren Kryptowährungen nach unten: Münzen mit den Symbolen von Bitcoin und Ethereum.
Keystone
Der Bitcoin ist in der Nacht auf Dienstag unter die Marke von 90'000 US-Dollar gefallen. So tief wurde die «Kryptoleitwährung» letztmals im April gehandelt. Damit wurden die im Jahresverlauf angesammelten Gewinne ausradiert.
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18.11.2025, 07:30
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Innerhalb von 24 Stunden verlor der Bitcoin gut 5 Prozent an Wert. Mit Blick auf die letzten 7 Tage summieren sich die Abgaben auf gut 15 Prozent. Vergangene Woche war der Bitcoin unter 100'000 Dollar gerutscht – eine Marke die seit Anfang Mai gehalten hatte. Anfang Oktober hatte der Bitcoin noch ein Allzeithoch bei gut 126'000 Dollar erreicht.
Ein Cocktail aus makroökonomischer Unsicherheit, institutionellen Mittelabflüssen sowie klassischen Gewinnmitnahmen treibe den Ausverkauf, kommentiert Experte Timo Emden. Zudem könnte das nachhaltige Unterschreiten der 100'000-Dollar-Marke für einen psychologischen Knacks gesorgt haben. Auch dürfte die Veröffentlichung neuer US-Konjunkturdaten bereits jetzt ihre Schatten vorauswerfen.
Auch Ether büsst ein
Im Sog des Bitcoin rauschten auch die anderen grösseren Kryptowährungen nach unten. So notiert etwa die zweitgrösste Kryptowährung Ether mit einem Wochenminus von 17 Prozent derzeit bei knapp 3000 Dollar.
Der Marktwert aller gut 19'000 auf dem Portal CoinGecko gelisteten Kryptowährungen lag am Dienstagmorgen bei rund 3,17 Billionen Dollar. Damit verlor der Gesamtmarkt innerhalb einer Woche über 500 Milliarden an Wert.
Juso-Erbschaftssteuerinitiative ist am Ständemehr gescheitert
In der Schweiz wird es vorderhand keine nationale Erbschaftssteuer zugunsten des Klimas geben. Die Juso-Volksinitiative «für eine Zukunft» ist gemäss Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS) am Ständemehr gescheitert. Applaus gab es bei den Abstimmungssiegern aber auch bei den Verlierern, der Juso. «Wir haben es geschafft, über ein Jahr über unsere grössten Krisen zu sprechen», so die Juso-Präsidentin Mirjam Hostetmann.
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Ifo-Index sinkt – «Deutsche Wirtschaft zweifelt an baldiger Erholung»
STORY: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich überraschend wieder verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im November um 0,3 auf 88,1 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Ökonomen hatten hingegen mit einem Mini-Anstieg auf 88,5 Zähler gerechnet. «Die Unternehmen haben doch länger erwartet, dass im kommenden Jahr durch das viele Geld, das die Politik sich leiht und unter die Leute bringt, dass da ein Aufschwung kommt, und man hat ausserdem erwartet, dass die neue Bundesregierung Reformen verabschiedet im Herbst über die Schulden hinaus. Und jetzt gibt es doch eine gewisse Skepsis, ob das was wird. Erstmal sieht man, dass nach den Plänen, die wir derzeit haben, das zusätzlich aufgenommene Geld teilweise gar nicht in zusätzliche Investitionen fliesst, sondern Haushaltslöcher stopft. Das ist nicht gut. Und die Reformen bleiben aus oder weisen sogar in die falsche Richtung, wenn wir etwa an die Rentenreform denken, die treibt ja die Kosten für künftige Bundeshaushalte in die Höhe. Das heisst, höhere Steuern, möglicherweise auch höhere Beitragssätze in der Rentenversicherung, und da sagt die Wirtschaft, das hilft uns nicht.» Mit Blick auf den Streit um die Rentenreform forderte Fuest die Beteiligten auf, noch mal nachzudenken. «Die Renten müssen dauerhaft langsamer steigen als die Löhne. Das gilt auch für die Pensionen, da haben wir ähnliche Probleme, und entsprechend sollte sich die Politik verhalten, aber derzeit weitet die Politik eher die Rentenleistung aus und sie steuert damit in die falsche Richtung. Deshalb haben wir eben gefordert, das gesamte Paket nochmal zurückzuziehen. Es soll ja eine Rentenkommission geben, die sollte man mal anhören und dann solide entscheiden.» Nach einem Schrumpfen im Frühjahr und einer Stagnation im Sommer dürfte die deutsche Wirtschaft im laufenden Schlussquartal 2025 nach Einschätzung der Bundesbank wieder leicht wachsen. Ein spürbares Anziehen der Konjunktur erwarten Fachleute aber erst für das kommende Jahr.
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Laut dem deutschen Friedrich-Loeffler-Institut ist es auch möglich, dass sich Säugetiere mit dem Virus infizieren. Besonders Freigänger-Katzen sind gefährdet.
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