Es herrscht Ausverkaufsstimmung am Markt: Die Bitcoin-Talfahrt setzte sich am Freitagmorgen bis auf 82'000 Dollar fort.
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Am Kryptomarkt ist es am frühen Freitag zu einem heftigen Ausverkauf gekommen. Der bekannteste Vertreter Bitcoin befand sich quasi im freien Fall und war zeitweise auf rund 82'000 US-Dollar abgesackt.
Keystone-SDA
21.11.2025, 09:10
SDA
Zuletzt schlug auf der Plattform Bitstamp ein sattes Minus von gut 9 Prozent in den vergangenen 24 Stunden auf noch 83'826 Dollar zu Buche. Zum Vergleich: Ende Oktober waren für einen Bitcoin noch mehr als 116'000 Dollar fällig.
«Anleger nehmen Reissaus, die Nerven liegen blank», kommentierte Marktanalyst Timo Emden. Es herrsche Ausverkaufsstimmung am Markt. «Nun steht auch das Vertrauen der hartgesottenen Bitcoin-Anleger auf dem Spiel. Es besteht die Gefahr, dass sich aus der Kurskorrektur nun eine handfeste Vertrauenskrise entwickelt», erklärt der Experte weiter.
Die Gründe seien eine Kombination aus Zinsängsten, der Auflösung gehebelter Positionen sowie Gewinnmitnahmen. Der zentrale Belastungsfaktor sei die Unsicherheit über die künftige Geldpolitik bleiben. Und solange sich die US-Notenbank Fed noch immer mit Blick auf die Datenlage im Blindflug befinde, dürfte die Nervosität bleiben – und für hohe Volatilität auch übers Wochenende sorgen.
Wadephul: China signalisiert Entgegenkommen bei Seltenen Erden
STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
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