KryptowährungenBitcoin taumelt weiter – Star-Investor warnt vor 'Todesspirale'
SDA
6.2.2026 - 07:22
Der Bitcoin hat seine Talfahrt in der Nacht auf Freitag weiter fortgesetzt. Zeitweise fiel der Kurs gefährlich nahe an die nächste wichtige Marke von 60'000 Dollar. (Archivbild)
Keystone
Der Bitcoin hat seine Talfahrt in der Nacht auf Freitag weiter fortgesetzt. Zeitweise fiel der Kurs gefährlich nahe an die nächste wichtige Marke von 60'000 Dollar.
Keystone-SDA
06.02.2026, 07:22
SDA
Bei 60'256 Dollar markierte die bekannteste Kryptowährung das aktuelle Tief und startete von dort aus eine Gegenbewegung. Am Morgen berappelte sich der Bitcoin wieder und kostete zuletzt wieder 66'411 Dollar.
In zahlreichen Medien wird der bekannte Star-Investor Michael Burry zitiert. Er warnt vor einer «Todesspirale» beim Bitcoin und sieht Parallelen zum Einbruch von 2022. Damals verlor die Kryptowährung mehr als die Hälfte ihres Wertes vor einer Stabilisierung.
Handelswoche des Grauens
«Für Bitcoin und Co bleibt es eine Handelswoche des Grauens», fasst es Analyst Timo Emden zusammen. Die Zinsangst schwebe wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger, während Sorgen über Liquiditätsknappheit, institutionelle Kapitalabflüsse und eine ausgeprägte Risikoaversion den Markt belasten. Insbesondere über das Wochenende sollten sich Investoren auf weitere Unwägbarkeiten einstellen.
Von einer gewöhnlichen Korrekturbewegung könne an dieser Stelle nicht mehr die Rede sein, so Emden weiter. Die sukzessive Auflösung gehebelter Kaufpositionen wirke wie ein Brandbeschleuniger für den Ausverkauf. Es gebe durchaus das Risiko von Ansteckungseffekten auf die globalen Finanzmärkte.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
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