EnergieBKW nimmt Wertkorrektur auf Kohlekraftwerk Wilhelmshaven vor
SDA
20.1.2026 - 07:29
Die BKW-Beteiligung am deutschen Kohlekraftwerk Wilhelmshaven ist seit langem umsritten - im Bild eine Demonstration aus dem Jahr 2014
Keystone
Der Energiekonzern BKW nimmt eine Wertkorrektur auf seiner Beteiligung am Kohlekraftwerk Wilhelmshaven in Deutschland vor. Dies wird das Betriebsergebnis (EBIT) 2025 mit rund 110 Millionen Franken belasten.
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20.01.2026, 07:29
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Die Korrektur erfolgt aufgrund veränderter Rahmenbedingungen, wie BKW am Dienstag mitteilte. Man rechne damit, dass das Werk künftig eine geringere Stromproduktion verzeichnen werde. Zudem schwankten die Strompreise weniger als früher, was den Erlös drücke.
Aufgrund des Abschreibers wird im Geschäftsjahr 2025 neu ein Betriebsgewinn EBIT in der Grössenordnung von 540 bis 560 Millionen Franken erwartet, so die BKW weiter. Ohne diesen Sondereffekt dürfte der operative Gewinn bei 650 bis 670 Millionen zu liegen kommen.
Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem EBIT zwischen 650 und 750 Millionen Franken. Im laufenden und in den folgenden Jahren würden sich regulatorische Vorgaben im Netzbereich aber negativ auf das Ergebnis auswirken.
Gleichzeitig investiert BKW im Rahmen der Strategie «Solutions 2030» in ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk zur Stärkung der flexiblen Energieproduktion. Konkret strebt der Konzern eine Beteiligung von 40 Prozent am geplanten wasserstofffähigen Gaskraftwerk am Standort Hamm in Deutschland an.
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