HandelBlack Friday: Händler zeigen sich zufrieden mit den Verkäufen
SDA
28.11.2025 - 13:53
31 Prozent auf eine Lampe, 45 Prozent auf ein Tablet, 50 Prozent auf ein Handy-Abo: Händler werben am Black Friday mit teils grossen Preisnachlässen. (Symbolbild)
Keystone
Mit Rabatten auf Elektronik, Kleider, Haushaltswaren wollen Händler rund um den Black Friday das Vorweihnachtsgeschäft ankurbeln. Der Höhepunkt der Schnäppchentage hat um Mitternacht begonnen. Nach aktuellem Stand läuft es rund bei den Verkäufen.
Keystone-SDA
28.11.2025, 13:53
SDA
Der Black Friday sei sehr erfreulich angelaufen, heisst es etwa beim Elektronikhändler Fust. «Wir verzeichnen seit dem frühen Morgen einen sehr hohen Traffic in unserem Onlineshop, und auch aus den Filialen erhalten wir Berichte über zahlreiche Kundinnen und Kunden», sagt eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Viele hätten die Käufe im Voraus geplant und Preise verglichen.
Ähnliches berichtet der umsatzstärkste Schweizer Onlinehändler Digitec Galaxus: «Der im Verlauf der bisherigen Black Friday Week erzielte Umsatz liegt bisher deutlich über dem Vorjahr.» Das Interesse sei nach wie vor gross. Der Möbelhändler Conforama bestätigt das. Man beobachte, dass die Kundinnen und Kunden mehr Schnäppchen suchten, und das zunehmend online.
Nachfrage bleibt gross
Obwohl Umfragen im Vorfeld eine gewisse Zurückhaltung wegen des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds erwarten liessen, spüren die Händler davon aktuell wenig. «Die Black Week ist für uns bisher ein Erfolg, was bei gedämpfter Konsumstimmung nicht zwingend zu erwarten war», sagt ein Sprecher des Onlinehändlers Brack. Die Kundinnen und Kunden würden in diesem Jahr deutlich mehr, aber tendenziell günstigere Produkte kaufen.
Die Anzahl Bestellungen sei bereits gestern im mittleren einstelligen Prozentbereich über 2024 gelegen. Brack rechnet deshalb sogar damit, das Rekord-Vorjahr zu übertreffen.
Besonders gefragt ist erneut Elektronik, wie mehrere Händler berichten: Notebooks, Monitore, Smartphones, TV-Geräte. Beliebt sind aber auch klassische Spielwaren, Beleuchtung, Sofas, Boxspringbetten, Saugroboter oder Produkte für die Babypflege wie Windeln.
Rabattaktion läuft bis Montag
Für eine definitive Bilanz ist es allerdings noch zu früh, denn viele Aktionen dauern über das Wochenende an. Zudem locken Onlinehändler traditionell am Cyber-Monday mit weiteren Angeboten.
Wie in anderen Jahren gibt es aber auch dieses Mal Händler, die bei der Rabattwelle nicht mitmachen. Ein paar Geschäfte und Werkstätte rücken stattdessen Reparaturen ins Rampenlicht. So etwa der Taschenhersteller Freitag, der rund um den Black Friday ein «Repair-Kiosk» eröffnet für Expressreparaturen, kostenlose Ersatzteile und Do-it-yourself-Taschen.
Wadephul: China signalisiert Entgegenkommen bei Seltenen Erden
STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
08.12.2025
EU dreht russischen Gashahn zu: Steigen die Preise?
Die EU dreht den Gashahn zu: Bis spätestens Ende 2027 will Brüssel vollkommen unabhängig von russischem Erdgas sein. Damit wollen sich die EU-Staaten langfristig unabhängig von Energieimporten aus Russland und damit weniger erpressbar machen. Zudem wird es Russland erschwert, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit den Milliardengewinnen aus Energielieferungen zu finanzieren.
05.12.2025
Juso-Erbschaftssteuerinitiative ist am Ständemehr gescheitert
In der Schweiz wird es vorderhand keine nationale Erbschaftssteuer zugunsten des Klimas geben. Die Juso-Volksinitiative «für eine Zukunft» ist gemäss Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS) am Ständemehr gescheitert. Applaus gab es bei den Abstimmungssiegern aber auch bei den Verlierern, der Juso. «Wir haben es geschafft, über ein Jahr über unsere grössten Krisen zu sprechen», so die Juso-Präsidentin Mirjam Hostetmann.
30.11.2025
Wadephul: China signalisiert Entgegenkommen bei Seltenen Erden
EU dreht russischen Gashahn zu: Steigen die Preise?
Juso-Erbschaftssteuerinitiative ist am Ständemehr gescheitert