AuktionBlaugrüner Diamant erzielt in Genf fast 14 Millionen Franken
SDA
13.5.2026 - 21:54
«The Ocean Dream» erzielte bei einer Auktion in Genf 13,6 Millionen Franken.
Keystone
Ein leuchtend blaugrüner Diamant mit 5,50 Karat aus Zentralafrika, der grösste bisher bekannte seiner Art, ist am Mittwoch in Genf für 13,6 Millionen Franken verkauft worden. Das ist ein Rekord für diese Art von Edelstein, wie das Auktionshaus Christie’s mitteilte.
Keystone-SDA
13.05.2026, 21:54
SDA
Die «Ocean Dream» stelle damit einen neuen Weltrekord bei Auktionen für einen blaugrünen Diamanten auf, teilte Christie’s mit. Der Diamant war auf 7 bis 10 Millionen Franken geschätzt worden.
«Wir hatten diesen Stein 2014 für 8,5 Millionen Dollar verkauft. Er war von einer privaten Sammlerin aus Asien erworben worden, die ihn sehr schätzte und trug», erklärte Max Fawcett, internationaler Direktor für Schmuck bei Christie’s, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
«Und wir haben ihn gerade für 17 Millionen Dollar verkauft, dank der aktiven Beteiligung von drei verschiedenen Kunden aus ganz unterschiedlichen Regionen der Welt», die die Gebote in die Höhe trieben, fügte er hinzu.
Dieser aussergewöhnliche Diamant – der grösste blaugrüne Fancy Vivid-Diamant, der jemals vom Gemological Institute of America (GIA) katalogisiert wurde – ist in einer dreieckigen Form geschliffen. Er wurde «Anfang der 2000er Jahre in Zentralafrika abgebaut», erklärte Fawcett. Der Diamant hat die Grösse eines kleinen Fingernagels.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik