Nach angekündigter US-SeeblockadeBörsen in Ostasien sinken
SDA
13.4.2026 - 04:44
Die ostasiatischen Leitindizes sind negativ in die Handelswoche gestartet. Der Ölpreis ist erneut über eine psychologisch wichtige Marke gestiegen. (Archivbild)
Keystone
Die Börsenkurse in Ostasien sind nach der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Seeblockade der Strasse von Hormus mit Verlusten in die Handelswoche gestartet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank bis zum Vormittag (Ortszeit) um knapp 0,9 Prozent.
Keystone-SDA
13.04.2026, 04:44
13.04.2026, 07:42
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Der südkoreanische Kospi rangierte zum selben Zeitpunkt rund ein Prozent im Minus. Der Hongkonger Hang Seng gab im Morgenhandel ebenfalls um ein Prozent nach. Nahezu unverändert hielt sich der in Shanghai gehandelte CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, mit einem Plus von 0,1 Prozent. Der australische S&P ASX 200 sank um 0,5 Prozent.
Die Märkte reagieren damit auf die von US-Präsident Donald Trump nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen mit dem Iran angekündigte Blockade der Strasse von Hormus. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen.
Der Ölpreis für ein Fass (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juni ist daraufhin wieder leicht über die Marke von 100 Dollar gestiegen. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Strasse von Hormus vor Iran abhängig.
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