UkraineBundesrat beschliesst Kauf- und Importverbot von russischem LNG
SDA
25.2.2026 - 17:36
Der Kauf und der Import von russischem Flüssigerdgas sind Schweizer Rohstoffhändlern ab dem 25. April 2026 untersagt. Die Schweiz schliesst sich somit den Sanktionen der EU an. (Symbolbild)
Keystone
In der Schweiz gilt ab dem 25. April 2026 ein vollständiges Kauf- und Importverbot von russischem Flüssigerdgas. Der Bundesrat übernimmt damit das 19. Sanktionspaket der EU.
Keystone-SDA
25.02.2026, 17:36
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Beim Flüssigerdgas (LNG) gilt im Falle von bereits bestehenden Langzeitverträgen eine Übergangsfrist bis Ende 2026, wie der Bundesrat am Mittwoch beschloss und mitteilte. Die Massnahme verfolge das Ziel, Russlands Einnahmen aus dem Verkauf fossiler Brennstoffe zu verringern, die den Krieg gegen die Ukraine «massgeblich» mitfinanzieren.
Die Landesregierung beschloss zudem weitere Massnahmen im Energiesektor sowie in der Finanzbranche. Diese sähen etwa ein Verbot betreffend Transaktionen mit bestimmten Rubel-gestützten Kryptowerten vor. Die neuen Bestimmungen treten laut Communiqué am Donnerstag, 26. Februar, in Kraft.
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Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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