Wegen EwigkeitschemikalienPFAS-Krise trifft Bauern – Bundesrat plant Sonderregelung
SDA
27.5.2026 - 11:21
Bauernbetriebe, deren Produkte die PFAS-Höchstwerte nicht einhalten können, sollen mehr Zeit für die Umstellung erhalten. Der Bundesrat hat dazu Vorschläge in eine Vernehmlassung gegeben. (Themenbild)
Keystone
Die sogenannten Ewigkeitschemikalien PFAS bringen immer mehr Schweizer Bauernbetriebe unter Druck. Weil manche Höchstwerte kaum einhalten können, will der Bundesrat nun Übergangslösungen ermöglichen. Betroffene Betriebe sollen mehr Zeit erhalten – und in Härtefällen finanzielle Unterstützung bekommen.
Keystone-SDA
27.05.2026, 11:21
27.05.2026, 11:33
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Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Der Bundesrat will PFAS-belasteten Bauernbetrieben mehr Zeit für Anpassungen geben.
Fleisch, Eier und Fisch mit zu hohen PFAS-Werten sollen teilweise vermischt werden dürfen.
Für besonders betroffene Betriebe plant der Bund finanzielle Unterstützung.
Bauernbetriebe, die die geltenden Höchstwerte für die Belastung mit sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) nicht einhalten können, sollen mehr Zeit für die Umstellung ihrer Produktion erhalten. Dabei sollen sie ein wirtschaftliches Auskommen erzielen können.
Der Bundesrat hat dazu am Mittwoch eine Vernehmlassung bis 18. September eröffnet. PFAS-Höchstwerte gibt es seit 2024 für Fleisch, Eier und Fisch. Betriebe, die Grenzwerte nicht einhalten können, müssen Massnahmen zur Reduktion der PFAS ergreifen oder ihre Produktion neu ausrichten.
Das Parlament verlangte mit einer Motion, dass die Betriebe für diese Anpassungen mehr Zeit erhalten und dabei ihr Auskommen sichergestellt ist. Der Bundesrat will den Auftrag mit einer befristeten Regelung umsetzen: Fleisch, Fisch und Eier mit zu viel PFAS sollen zu einem konformen Endprodukt vermischt werden können.
In Härtefällen will der Bundesrat PFAS-belastete Betriebe finanziell unterstützen. Dafür plant er ein Spezialgesetz. Die Vernehmlassung dazu will er im März 2027 eröffnen.
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