Bundesrat will Bauernfamilien besser gegen Risiken versichern

SDA/tsha

18.2.2021 - 15:43

Une machine agricole bati arracheur recolte de la betterave sucriere avec les feuilles jaunies par la maladie dans un champs ce mardi 20 octobre 2020 sur le domaine agricole de Georges Allaz a Villars-le-Terroir dans le Gros-de-Vaud. Cette annee, les betteraves sucrieres sont fortement touchees par la jaunisse virale causant des pertes massives de rendement. Suite a l?interdiction des neonicotinoides en 2019, les plantes ne sont plus protegees de maniere systemique pendant plusieurs semaines contre les ravageurs de surface, et la jaunisse virale transmise par les pucerons se propage largement. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Zuckerrübenernte in der Waadt: Bauernfamilien sollen einen besseren Schutz erhalten.
Bild: Keystone

Der Bundesrat will, dass Bauernbetriebe besser geschützt werden. Das Vorhaben gilt als unumstritten.

Der Sozialversicherungsschutz von auf dem Bauernbetrieb mitarbeitenden Ehegattinnen und -gatten soll laut dem Bundesrat verbessert werden – unabhängig davon, was das Parlament bei der Agrarreform entscheidet.

Die Verbesserung des Sozialversicherungsschutzes von Bauernfamilien gehört zu den unumstrittenen Elementen der Agrarpolitik ab 2022 (AP 22+). Konkret sollen die Risiken bei Krankheit, Unfall oder Invalidität namentlich für die Bäuerinnen reduziert werden – dies mit einer Einführung eines Mindestschutzes gegen Verdienstausfall und einer Verbesserung der Altersvorsorge.

Ständerat hat die Vorlage sistiert

«Falls das Parlament beschliesst, die AP22+ definitiv zu sistieren, ist der Bundesrat bereit, dem Parlament unabhängig davon eine Vorlage zu unterbreiten, die ausschliesslich die Verbesserung des Sozialversicherungsschutzes beinhaltet», schreibt der Bundesrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf drei gleichlautende Motionen von Nationalrätin Simone de Montmollin (FDP/GE), Nationalrat Jacques Nicolet (SVP/VD) und Ständerätin Johanna Gapany (FDP/FR).



Der Ständerat hat die Vorlage zur neuen Agrarpolitik derzeit sistiert, um dem Bundesrat die Möglichkeit zu geben, bestimmte Punkte zu klären und zu verbessern. Der Nationalrat befindet in der Frühjahrssession im März darüber.

Es sei nicht richtig, wenn die Verbesserung der sozialen Absicherung von Ehepartnerinnen und -partnern verzögert würde, nur weil der Abschluss der Beratung der AP 22+ abgewartet werden müsse, begründen die drei Motionäre ihre Vorstösse.

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