Teuerung in China

Produzentenpreise steigen weiter auf hohem Niveau

SDA

11.4.2022 - 08:45

epa05589859 A manufacturing employee works on electronic parts for trains and locomotives at the Zhuzhou CRRC Times Electric Co. Ltd. facility in Zhuzhou City, Hunan Province, central China, 18 October 2016. Zhuzhou CRRC Times Electric specializes in propulsion and control systems for high-speed trains, electric and diesel locomotives, and other mass transit systems. EPA/ROLEX DELA PENA
Nicht nur die Preise chinesischer Industrieprodukte steigen, sondern auch jene für Lebensmittel. (Symbolbild)
KEYSTONE

Der Anstieg der Produzentenpreise in China hat sich im März weiter verlangsamt. Der Preisindex für die Hersteller stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent. Eine Ursache dafür sind die hohen Energiepreise.

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11.4.2022 - 08:45

In China hat sich der Anstieg der Produzentenpreise im März weiter verlangsamt. Der Preisindex für die Hersteller stieg im März im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent, wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Der Anstieg fiel damit etwas höher aus, als Experten im Schnitt erwartet hatten. Er blieb aber – wie schon im Vormonat – im einstelligen Bereich. Davor waren die Erzeugerpreise teils zweistellig gestiegen, wobei der Anstieg im Oktober um 13,5 Prozent der höchste seit 26 Jahren gewesen war.

Wegen des Krieges in der Ukraine und der Sanktionen westlicher Staaten gegen Russland waren die Ölpreise im März stark angestiegen. Dem standen zwar umfangreiche Corona-Lockdowns in grossen chinesischen Städten gegenüber, die Konjunktursorgen weckten und die Ölpreise gegen Ende März wieder ein Stück weit nach unten drückten, dennoch notierten die Ölpreise höher als noch im Februar.

Die Massnahmen der chinesischen Regierung zur Eindämmung des Coronavirus führten derweil in Teilen des Landes zu Störungen bei der Lebensmittelproduktion und -belieferung, was die Preise steigen liess. So schnellten die Preise für frisches Gemüse im Jahresvergleich um gut 17 Prozent nach oben, die Preise für Transport-Treibstoffe um fast ein Viertel.

Das schlug sich in den Verbraucherpreisen nieder. Diese zogen im März um 1,5 Prozent im Jahresvergleich an. Das war etwas mehr als Experten im Schnitt erwartet hatten und auch mehr als der Zuwachs von 0,9 Prozent im Februar.

SDA, smi

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