UnternehmenChinas verarbeitendes Gewerbe weiter optimistisch
SDA
31.12.2024 - 06:21
Das produzierende Gewerbe in China ist weiterhin optimistisch.
Keystone
Die Stimmung in Chinas verarbeitendem Gewerbe bleibt weiter positiv.
Keystone-SDA
31.12.2024, 06:21
SDA
Wie das Statistikamt in Peking mitteilte, betrug der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) im Dezember 50,1 Punkte und stand damit knapp über der Schwelle von 50 Punkten, ab der Statistiker von einer Ausweitung der Aktivität in den Betrieben sprechen.
Der für Analysten und Entscheider wichtige Frühindikator hielt damit den dritten Monat in Folge einen Wert über dieser Schwelle. Im Hinblick auf die lange strauchelnde Wirtschaftsentwicklung Chinas verdichteten sich somit die Anzeichen auf eine Stabilisierung.
Im nicht produzierenden Gewerbe, zu dem der Dienstleistungsbereich und die Baubranche zählen, erreichte der PMI im Dezember 52,2 Punkte und damit deutlich mehr als Analysten vorab erwartet hatten. Den Statistikern zufolge stiegen etwa die Aufträge im Bau.
Peking will Probleme bekämpfen
Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt hat schon länger mit einer Immobilienkrise und einer schwachen Nachfrage im Inland zu kämpfen. Hinzu kommen für die exportorientierte Nation Streitigkeiten mit wichtigen Handelspartnern wie der EU oder den USA. Im Januar wird Donald Trump zudem neuer US-Präsident, was weitere Zölle auf chinesische Produkte bedeuten könnte.
Als Antwort auf die Probleme hatte Peking bereits gelockerte Kreditvergaberegeln oder Umtauschprogramme beschlossen. Zudem will die Regierung mit Hilfen für Menschen der niedrigeren Einkommensschichten und einer Verbesserung der sozialen Absicherung die Nachfrage ankurbeln.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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