Das Logo der Bank Credit Suisse im Betriebsgebäude Uetlihof leuchtet am Mittwoch, 8. Februar 2023, in Zürich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
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Die Credit Suisse hat ihre Mitarbeitenden über einen umfangreichen Diebstahl von Personaldaten bei der Grossbank informiert. Ein früherer Mitarbeiter habe die Daten von zahlreichen Angestellten auf ein persönliches Gerät kopiert.
Keystone-SDA, SDA/amo
14.02.2023, 08:39
14.02.2023, 10:36
SDA/amo
In der Credit Suisse ist es zu einem Datendiebstahl gekommen. Ein früherer Mitarbeiter habe vor einigen Jahren die Daten von zahlreichen Angestellten auf ein persönliches Gerät kopiert und damit gegen die Richtlinien der Bank verstossen, sagte eine CS-Sprecherin am Dienstag und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.
Bis heute gebe es allerdings keine Hinweise für eine erfolgte Weitergabe oder für eine entsprechende Absicht, die Daten in irgendeiner Weise zu nutzen, sagte die CS-Sprecherin zu AWP. Bei den entwendeten Daten handelt es sich um Personaldaten aus den Jahren 2013 bis 2016. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg und dem Portal «Inside Paradeplatz» enthielten sie auch Informationen über Löhne und Boni.
Offenbar erlangte die CS erst 2021 Kenntnis vom Datendiebstahl. Nach einer «gründlichen Untersuchung des Vorfalls» habe man Massnahmen ergriffen und werde dies auch weiterhin tun – einschliesslich rechtlicher Schritte, um den Vorfall angemessen einzudämmen, sagte die Sprecherin weiter.
Eingeschaltet worden seien auch die Gerichte in Indien, wo der Diebstahl erfolgte.
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