TourismusDertour Suisse kommt bei Integration von Hotelplan voran
SDA
15.5.2026 - 13:36
Dertour Suisse will weiterhin an den meisten Hotelplan-Filialen festhalten. (Archivbild)
Keystone
Die Integration der im vergangenen Sommer übernommenen Hotelplan-Gruppe macht Fortschritte. Die Schliessung des bisherigen Hotelplan-Hauptsitzes in Glattbrugg könne man am Dertour-Suisse-Hauptsitz in Zürich-Altstetten auffangen.
Keystone-SDA
15.05.2026, 13:36
SDA
«Wir haben in Altstetten genug Platz und könnten auch noch Flächen dazumieten», sagt Dertour-Suisse-Chefin Stephanie Schulze zur Wiesch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AWP. Dabei hilft Homeoffice. Derzeit sei man dabei, gemeinsame Homeoffice-Quoten für Dertour und Hotelplan festzulegen.
Die Zahl der Reisebüros ist seit Anfang Jahr um 4 auf 133 geschrumpft. Es habe ein paar Zusammenführungen gegeben, sagt Schulze zur Wiesch.
«An den Filialen werden wir aber auf jeden Fall festhalten», betont die Dertour-Suisse-Chefin: «Wir werden allerdings wie in der Vergangenheit das Filialnetz immer wieder mal überprüfen. Das kann dazu führen, dass neue Filialen dazukommen, Filialen zusammengelegt oder geschlossen werden.»
Der Personalbestand ist seit Anfang Jahr um 100 auf 1750 Mitarbeiter gesunken. Darin seien auch natürliche Fluktuationen enthalten. Wie bereits bekannt, läuft ein Abbau von rund 250 Stellen bis Ende nächsten Jahres. Auch 15 Filialen werden geschlossen.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik