ArbeitsmarktDienstleistungen bauen weiter Stellen auf und Industrie weiter ab
SDA
24.11.2025 - 09:05
In der Industrie bleibt die Lage am Arbeitsmarkt angespannt. Die Beschäftigung ist dort in der Schweiz im dritten Quartal weiter zurückgegangen. Besser sieht es im Dienstleistungssektor aus.(Symbolbild)
Keystone
Die Beschäftigung in der Schweiz ist im dritten Quartal 2025 weiter leicht gestiegen. Getragen wurde das Plus erneut vom Dienstleistungssektor, während in der Industrie erneut Stellen abgebaut wurden.
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24.11.2025, 09:05
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Das geht aus der jüngsten Statistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom Montag hervor. Dabei entstanden im Dienstleistungssektor zwischen Juli und September 10'400 neue Stellen. Das ist ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
In der Industrie gingen derweil 7600 Arbeitsplätze verloren, ein Minus von 0,7 Prozent, wie aus im Beschäftigungsbarometer des BFS heisst. Damit setzt sich der Trend des Vorquartals fort.
Insgesamt wuchs die Zahl der Beschäftigten um 0,1 Prozent auf 5,532 Millionen Personen Gegenüber dem Vorquartal ergab sich saisonbereinigt ein Minus von 0,1 Prozent. Damit reduzierte sich der Beschäftigungsstand innerhalb eines Quartals im zweiten Sektor um 2100 Stellen (-0,2%), der dritte Sektor verharrte hingegen auf Vorquartalsniveau.
Bei der Zahl der offenen Stellen setzte sich der Trend des Vorquartals ebenfalls fort: Im dritten Quartal meldeten die Unternehmen 10,5 Prozent weniger offene Stellen. Mit 88'400 lagen die Vakanzen um 10'300 Stellen unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig fiel es den Unternehmen weniger schwer, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Nur noch 36,3 Prozent der Betriebe berichteten von Problemen, 1,7 Punkte weniger als vor einem Jahr.
Die kurzfristigen Beschäftigungsaussichten haben sich hingegen weiter eingetrübt. Der Anteil der Firmen, die eine Aufstockung des Personals planen, sank auf 9,8 Prozent (Vorjahr: 11%), während 5,4 Prozent einen Abbau ins Auge fassten (Vorjahr: 5,1%).
Der Indikator für die Beschäftigungsaussichten ging damit um 0,9 Prozent zurück, blieb aber mit einem Wert von 1,02 im positiven Bereich.
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STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
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