Landwirtschaft/AgrarErneut Vogelgrippeausbruch auf Hühnerfarm in Japan
SDA
5.1.2025 - 14:00
Nach einem Ausbruch der Vogelgrippe in Japan müssen rund 50'000 Hühner gekeult werden. (Symbolbild)
Keystone
In Japan haben die Behörden infolge eines Ausbruchs der Vogelgrippe am Sonntag mit der Keulung von rund 50'000 Hühnern begonnen. Der Ausbruch auf einer Hühnerfarm in der nördlichen Region Iwate ist der 19. Ausbruch der Vogelgrippe in Japan in dieser Saison.
Keystone-SDA
05.01.2025, 14:00
SDA
Der Betrieb habe zunehmend tote Tiere bemerkt, als Todesursache sei die Vogelgrippe festgestellt worden, erklärte das Landwirtschaftsministerium. Die Regionalregierung von Iwate verkündete daraufhin die Tötung von 50'000 Hühnern. Ausserdem dürfen 170'000 Vögel auf zwei nahegelegenen Farmen von dort nicht mehr wegtransportiert werden.
Insgesamt müssen rund 3,8 Millionen Vögel in einem Radius von zehn Kilometern um den betroffenen landwirtschaftlichen Betrieb vorerst in dieser Zone bleiben.
Am Donnerstag war das Vogelgrippevirus bereits auf einer anderen Farm in Iwate sowie in einem Betrieb in der zentralen Region Aichi festgestellt worden. Auf der Farm in Iwate wurde daraufhin mit der Keulung von 120'000 Vögeln begonnen, in Aichi mit 147'000 Vögeln.
Am 29. Dezember war ein Vogelgrippeausbruch auf einer Hühnerfarm in der östlichen Region Ibaraki registriert worden, was dort zur Keulung von mehr als einer Million Vögeln führte.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik