Schweiz – EUEU-Stromabkommen gefährdet Mindestpreis-Garantie für Solarstrom
SDA
31.8.2025 - 12:22
Die Anpassungen des Stromgesetzes an das EU-Stromabkommen hat Auswirkungen auf die Betreiber von Solaranlagen. (Archivbild)
Keystone
Bei einem Stromabkommen mit der EU müsste die Schweiz die Preisgarantie für Solarstrom aus Anlagen Privater abschaffen. Das schreibt das Bundesamt für Energie auf eine Anfrage von Nationalrat Benoît Gaillard (SP/VD). Die EU sieht Fixpreise als Marktverzerrung.
Keystone-SDA
31.08.2025, 12:22
SDA
Über das Schreiben berichteten die «Sonntagszeitung» und «Le Matin Dimanche». Es liegt der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ebenfalls vor. Vom Wegfall des Fixpreises für das Einspeisen von Solarstrom wären rund 250'000 Hausbesitzer betroffen, was etwa 95 Prozent aller in der Schweiz installierten Photovoltaikanlagen entspricht.
Will die Schweiz das Stromabkommen, muss sie das 2024 vom Volk mit 69 Prozent gutgeheissene Stromgesetz ändern. Darin sind die garantierten Einspeisungspreise für Hauseigentümer als ein Kernelement enthalten. Das Gesetz soll den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik