(Finanz)dienstleistungExperten erwarten 2026 moderates Wachstum am Immobilienmarkt
SDA
3.2.2026 - 12:00
Für 2026 wird am Immobilienmarkt ein bescheidenes Wachstum erwartet (Symbolbild)
Keystone
Der Schweizer Immobilienmarkt soll im Jahr 2026 zwischen 2 und 3 Prozent wachsen. Das prognostiziert der am Dienstag verbreitete Immobilienpreis-Barometer der Immobilienbewertungs-Plattform Realadvisor.
Keystone-SDA
03.02.2026, 12:00
SDA
«Der Haupttreiber bleibt unverändert: eine Nachfrage, die durch eine starke Nettozuwanderung und einen sich nur langsam erneuernden Immobilienbestand mit einer durchschnittlichen Haltedauer von rund 30 Jahren gestützt wird», erklärte Jonas Wiesel, Mitbegründer von RealAdvisor, gemäss Mitteilung. Das erwartete Wachstum setzt den Trend der letzten Jahre fort: Im Jahr 2025 stiegen die Immobilienpreise für Wohnungen laut Barometer um 3,1 Prozent (2024: 2 Prozent), während Häuserpreise um 2,4 Prozent stiegen (2024: 1,2 Prozent).
Im Jahr 2025 stieg das Transaktionsvolumen erstmals nach drei Jahren wieder in den positiven Bereich, die Verkäufe legten um 7 Prozent zu. Getragen werde dieser Anstieg von der Lockerung der Geldpolitik, hiess es in der Studie weiter. Zwischen Anfang 2024 und Mitte 2025 senkte die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihren Leitzins von 1,75 Prozent auf 0 Prozent, wodurch die die durschnittlichen Saron-Zinsen unter die 1-Prozent-Marke fallen. Indes stabilisieren sich die Zinsen für zehnjährige Hypotheken zwischen 1,6 Prozent und 1,7 Prozent.
So bleibt Kaufen gemäss der Studie in vielen Landesteilen günstiger als Mieten. Trotz der gemischten makroökonomischen Aussichten für 2026 trage das schwache Wachstum dazu bei, die Zinsen auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten. Dadurch entsteht ein «günstiges Paradoxon», das den Erwerb von Wohneigentum kurzfristig begünstigt.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik