Die Schweizer Ausfuhren stiegen im Februar. Im Januar waren die Exporte noch kräftig gesunken. (Archivbild)
Keystone
Die Schweizer Exportindustrie hat im Februar deutlich mehr Waren ins Ausland verkauft als im Januar. Gut lief es der Chemie- und Pharmaindustrie, schlecht der Uhrenindustrie. Anzeichen für eine Erholung gibt es im Bereich Maschinen und Elektronik.
Keystone-SDA
20.03.2025, 08:28
SDA
Insgesamt beliefen sich die Exporte im Februar 2025 auf 24,37 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Donnerstag mitteilte. Damit stiegen die Ausfuhren saisonbereinigt zum Vormonat um 6,6 Prozent, real – also um Preisveränderungen bereinigt – resultierte ein Plus von 4,2 Prozent. Im Januar waren die Ausfuhren noch kräftig gesunken.
Im Wesentlichen prägte die Sparte Chemie-Pharma mit einem Anstieg um satte 12,0 Prozent nach einem schwachen Jahresstart das Gesamtbild. Die Branche steuerte im Februar knapp 58 Prozent zu den gesamten Schweizer Ausfuhren bei. In diesem Sektor sorgen einzelne Chargenabrufe bekanntlich für grosse Schwankungen.
Maschinen legen dritten Monat in Folge zu
Aber auch die Sparten Maschinen und Elektronik (+1,9%) sowie Präzisionsinstrumente (+3,5%) warteten laut dem Bundesamt mit einem Exportplus auf. Erstgenannte hätten damit das dritte Plus in Folge und den höchsten Auslandabsatz seit Oktober 2024 verzeichnet.
Dagegen seien die Ausfuhren von Bijouterie und Juwelierwaren sowie Uhren im Vormonatsvergleich gesunken. Letztere fielen dabei laut den Angaben umsatzmässig auf den niedrigsten Stand seit September 2024.
Regional betrachtet schnellten die Ausfuhren nach Nordamerika um 9,1 Prozent in die Höhe, jene nach Europa um 6,6 Prozent. Die Ausfuhren nach Asien gingen hingegen um 0,5 Prozent zurück.
Die Importe im Berichtsmonat werden auf 20,09 Milliarden Franken beziffert, was nominal einem Plus von 7,0 Prozent bzw. real von 3,3 Prozent entspricht. Der Überschuss in der Handelsbilanz kam somit bei 4,28 Milliarden Franken zu liegen.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik