WirtschaftFast alle Rohstoffe auf den Weltmärkten verteuern sich erheblich
SDA
6.5.2026 - 05:11
Den grössten Preisanstieg verzeichneten im Lauf des ersten Quartals Edelmetalle – obwohl Gold und Silber im Laufe des März wieder billiger wurden. (Archivbild)
Keystone
Neben Öl und Gas haben sich in den vergangenen Monaten nahezu alle Metalle erheblich verteuert. Nach Berechnung der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (VBW) haben die Rohstoffpreise auf den Weltmärkten fast wieder ihr Rekordhoch von 2021 erreicht.
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06.05.2026, 05:11
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«Der Iran-Krieg befeuert diese Entwicklung zusätzlich», sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands in München, Bertram Brossardt. «Kaum eine Branche bleibt von den Preissteigerungen unberührt.»
Den grössten Preisanstieg verzeichneten demnach im Lauf des ersten Quartals Edelmetalle mit einem Plus von über 34 Prozent – und das, obwohl Gold und Silber im Laufe des März wieder billiger wurden. An zweiter Stelle folgten seltene Erden mit einem Preisanstieg von 29,3 Prozent. Hierfür sind laut VBW hauptsächlich die Exportkontrollen der chinesischen Regierung verantwortlich, die den Grossteil des Weltmarkts für die seltenen Erden kontrolliert.
Industriemetalle verteuerten sich demnach um 14,3 Prozent. Auffällig: Lithium wurde um über 80 Prozent teurer, Wolfram sogar um mehr als 130 Prozent. Ersteres wird unter anderem für Elektroauto-Batterien benötigt, letzteres laut Brossardt für KI-Chips und Waffen.
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