Die Brauerei Feldschlösschen hat 2024 unter der negativen Konsumentenstimmung und dem schlechten Wetter gelitten. Der Umsatz ist um 1 Prozent gesunken. Bei der Stange halten konnte Feldschlösschen die Trinker mit alkoholfreien Bieren sowie Craft- und Spezialbieren. (Archivbild)
Keystone
Die Brauerei Feldschlösschen hat 2024 unter der negativen Konsumentenstimmung und dem schlechten Wetter gelitten. Der Umsatz ist um 1 Prozent gesunken. Bei der Stange halten konnte Feldschlösschen die Trinker mit alkoholfreien Bieren sowie Craft- und Spezialbieren.
Keystone-SDA, to
06.02.2025, 09:51
SDA
Die grösste Brauerei der Schweiz zeigte sich insgesamt zufrieden, weil sie trotz eines rückläufigen Marktes ihre stabile Position im Biermarkt habe halten können, hiess es in einer Mitteilung der Schweizer Carlsberg-Tochter vom Donnerstag. Der Bierabsatz von Feldschlösschen ging 2024 zwar um 1 Prozent zurück, der Rückgang blieb aber geringer als die Abnahme des Schweizer Gesamtmarktes, der um 1,4 Prozent schrumpfte.
Alkoholfreie Biere weiter im Trend
Zulegen konnte das Rheinfelder Traditionsunternehmen bei alkoholfreien Bieren. Dort stieg das Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent. Seit 2018 waren mehr als ein Drittel der neu lancierten Produkte von Feldschlösschen alkoholfreie Biere.
Bei den alkoholfreien Bieren schlägt sich Feldschlösschen besser als der Gesamtmarkt: Beim Branchenprimus machten Biere ohne Alkohol zuletzt 9 Prozent des gesamten Biervolumens aus. Im Gesamtmarkt ist der Anteil alkoholfreier Biere seit 2018 von unter 3 Prozent auf lediglich 7 Prozent im 2024 gestiegen.
Zulegen konnte Feldschlösschen auch mit Craft- und Spezialitätenbieren. Der Absatz stieg um 3 Prozent. Der Bierhersteller erwartet allerdings eine Sättigung in diesem Segment.
Auch im Bereich Mineralwasser und Softdrinks konnte Feldschlösschen trotz rückläufigen Schweizer Gesamtmarkts (-1.1 Prozent) mit der Marke Pepsi um 2 Prozent zulegen. Feldschlösschen stellt Pepsi seit drei Jahren in Lizenz am Standort Rhäzüns her.
Pläne für neues Hochregallager in Rheinfelden
Im für die Strategie des Unternehmens immer wichtiger werdenden Getränkehandel konnte Feldschlösschen seinen Umsatzanteil um rund 2 Prozentpunkte steigern. Feldschlösschen sieht die Direktdistribution an die Gastronomie als strategisch wichtigen Wachstumstreiber und Standbein im anspruchsvollen Markt. Um das Geschäftsfeld zu stärken, arbeitet das Unternehmen laut Mitteilung an Investitionen für ein Hochregallager am Standort im aargauischen Rheinfelden.
Die 1876 gegründete Brauerei gehört seit 2000 zur dänischen Brauereigruppe Carlsberg. Das Unternehmen beschäftigt 1200 Mitarbeitende an 22 Standorten in der ganzen Schweiz.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik