LuftverkehrFlughafen Genf 2024 mit kräftigem Gewinnplus
SDA
25.3.2025 - 08:28
Der Flughafen Genf hat sich 2024 fast vollständig vom Corona-Einbruch erholt. (Archivbild)
Keystone
Der Flughafen Genf hat 2024 sowohl beim Umsatz als auch besonders beim Gewinn klar zugelegt. Mittlerweile hat sich der Flughafen fast vollständig vom Corona-Einbruch erholt.
Keystone-SDA
25.03.2025, 08:28
SDA
Dank dem höheren Passagier- und Verkehrsaufkommen sowie Gebührenanpassungen zog der Umsatz insgesamt um rund 9 Prozent auf 533,7 Millionen Franken an, wie der Flughafenbetreiber am Dienstag mitteilte. Der Reingewinn kletterte sogar um fast 25 Prozent auf 110,4 Millionen Franken.
Der Flughafen führt dies neben höheren Gebühren für die Airlines auch auf eine gute Kontrolle der Kosten zurück. Wie in früheren Jahren und auch 2023 liefert der Flughafen die Hälfte des Reingewinns an den Kanton Genf ab.
Bereits bekannt war die Passagierzahl. In Genf wuchs diese im letzten Jahr um knapp 8 Prozent auf annähernd 17,8 Millionen. Sie lag damit fast wieder auf dem Vor-Pandemieniveau (-0,9 Prozent gegenüber 2019). Besonders stark legte die Frachtsparte zu. Die umgeschlagene Fracht stieg um gut 39 Prozent auf 92'615 Tonnen.
Die wichtigsten Airlines blieben wie im Vorjahr easyJet mit einem Anteil von knapp 47 Prozent am Gesamtverkehr, gefolgt von Swiss mit einem Anteil von gut 12 Prozent. Die Top-5 der Destinationen nach Städten waren London, Porto, Lissabon, Paris und Amsterdam. Das erste Ziel ausserhalb Europas ist Dubai auf Rang 14.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik