VolkswirtschaftFrankreich verkauft Wein ins Ausland günstiger
ys
11.2.2025 - 19:29
Zwar exportierte Frankreich im vergangenen Jahr gleich viel Wein ins Ausland, doch zu niedrigeren Preisen. (Archivbild aus der Champagne bei Epernay)
Keystone
Frankreich hat Wein und Spirituosen im vergangenen Jahr zu niedrigeren Preisen exportiert. Hintergrund sind die globalen Krisen.
Keystone-SDA, ys
11.02.2025, 19:29
SDA
Der Wert der Exporte ging 2024 im Vergleich zum ebenfalls bereits schwächeren Vorjahr um 4 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro zurück, wie die Föderation französischer Wein- und Spirituosenexporteure (FEVS) in Paris mitteilte. Die Ausfuhrmenge stabilisierte sich demnach und sank nur minimal um 0,1 Prozent.
Ins wichtigste Absatzland USA legten die Exporte um 5 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zu, gefolgt von Grossbritannien mit einem geringen Rückgang um 0,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. In China schrumpften die Exporterlöse angesichts einer wirtschaftlich schwachen Lage um 20 Prozent, während sie in Japan um 4 Prozent schrumpften. Zu Europa gab es keine Angaben.
«Zur Volatilität der Weltwirtschaft kommt die starke geopolitische Unsicherheit hinzu, sei es in China oder in den USA», sagte Verbandspräsident Gabriel Picard. Auch wenn es gelungen sei, das Exportvolumen zu stabilisieren, schwächten die Inflation und geopolitische Unsicherheiten zumindest vorübergehend den Trend der vergangenen Jahre hin zu mehr Premium-Weinen.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik