EdelmetallGold und Silber setzen Rallye fort – weitere Rekordmarken
SDA
14.1.2026 - 08:31
Sowohl Gold wie auch Silber setzen angesichts der geopolitischen Unsicherheiten ihren Rekordlauf fort. (Archivbild)
Keystone
Die Edelmetalle Gold und Silber bleiben an den Finanzmärkten stark gefragt – beide setzen ihre Rekordrally fort.
Keystone-SDA
14.01.2026, 08:31
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Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kletterte am Mittwoch um bis zu 1,2 Prozent auf 4639 US-Dollar. Der Silberpreis zog um bis zu fünf Prozent auf 91,5535 Dollar an und lag erstmals über der Marke von 90 Dollar. Andere für die Industrie ebenfalls wichtige Edelmetalle wie Kupfer und Zinn kosteten ebenfalls so viel wie noch nie.
Die Gründe für den weiteren Anstieg sind unverändert. So sorgt die sich zuspitzende Lage im Iran für Unsicherheit bei Investoren, die deshalb Geld in als sichere Häfen geltende Anlageklassen wie Gold schieben. Zudem gilt die zunehmende Sorge um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Experten zufolge weiter als Treiber für die Aufwärtsbewegung, vor allem bei Gold.
Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Zeiten politischer Unsicherheiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für zahlreiche Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird. Auch bei Kupfer und Zinn sorgt die hohe Nachfrage aus der Industrie für Kursaufschläge.
Gold liegt in diesem Jahr bereits mehr als sieben Prozent im Plus. Das gelbe Edelmetall war im vergangenen Jahr eine der gefragtesten Anlageklassen. Der Preis war um 65 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit 1979 nicht mehr. Bei Silber war das Jahresplus 2025 mit fast 150 Prozent noch deutlich höher; im laufenden Jahr ging es bisher um mehr als ein Viertel nach oben.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
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