In drei JahrenHelvetia-Baloise-Fusion wird wohl bis zu 2600 Stellen kosten
SDA
9.12.2025 - 14:49
Ende April hatten die Versicherer Helvetia und Baloise ihre Fusionsabsicht bekanntgegeben. Nun werden die gemeinsamen Papiere des Unternehmens erstmals an der Schweizer Börse gehandelt. (Archivbild)
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Nach der Fusion von Helvetia und Baloise folgt der Schnitt: Bis zu 2600 Stellen fallen weg, allein in der Schweiz könnten es bis zu 1800 sein. Betroffen sind vor allem Konzernfunktionen und Innendienst-Jobs.
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Keystone-SDA, Redaktion blue News
09.12.2025, 14:49
SDA
Die neu fusionierte Versicherungsgruppe Helvetia Baloise wird in den kommenden drei Jahren voraussichtlich zwischen 2000 und 2600 Stellen abbauen. Die Gruppe habe am (heutigen) Dienstag die Mitarbeitende über den geplanten Umfang des Abbaus informiert, erklärte ein Firmensprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Zuerst hatte die Agentur Reuters darüber berichtet.
Insgesamt beschäftigt die neu formierte Helvetia Baloise mit Sitz in Basel rund 22'000 Mitarbeitenden in acht europäischen Märkten. In der Vergangenheit hatte der Chef der Gruppe, Fabian Rupprecht, bereits angekündigt, dass es im Zuge der Fusion zu einem Abbau von Doppelspurigkeiten kommen wird. In den Medien reichten die Spekulationen bis zu 2000 Jobs, die verloren gehen.
Im Heimmarkt Schweiz dürften laut dem Sprecher in den Jahren 2026 bis 2028 zwischen 1400 bis 1800 und in Deutschland 260 bis 330 Jobs abgebaut werden. Dabei seien in der Schweiz vor allem Konzernfunktionen und Jobs im Innendienst vom Abbau betroffen, so der Sprecher weiter. Zur geplanten Reduktion werde im Januar ein Konsultationsverfahren gestartet.
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump