VersicherungenHelvetia erhöht Gewinn 2024 deutlich
SDA
6.3.2025 - 07:25
Der Versicherungskonzern Helvetia musste 2024 weniger für Schäden aus Naturkatastrophen zahlen als im Vorjahr. (Archivbild)
Keystone
Der Versicherer Helvetia hat 2024 den Gewinn deutlich erhöht. Dabei konnte die Gruppe von im Vergleich zum Vorjahr klar geringeren Schäden aus Naturkatastrophen profitieren.
Keystone-SDA
06.03.2025, 07:25
SDA
Der Reingewinn nach IFRS-Rechnungslegung stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 67 Prozent auf 502,4 Millionen Franken, wie Helvetia am Donnerstag mitteilte. Den zugrundeliegenden Gewinn (Underlying Earnings) beziffert das Versicherungsunternehmen auf 528,5 Millionen Franken, was einem Anstieg um 42 Prozent entspricht. Diese Zahl soll die Entwicklung des Versicherungsgeschäfts unabhängig von der Volatilität der Finanzmärkte oder anderer nicht-operativer Einflüsse zeigen.
Die Anleger sollen mit einer weiter steigenden Ausschüttung von der Gewinnentwicklung profitieren: Die Dividende soll um 40 Rappen auf 6,70 Franken stiegen.
Das Geschäftsvolumen des Versicherers erhöhte sich derweil im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent auf 11,55 Milliarden Franken. Um Wechselkurse bereinigt resultierte ein Wachstum von 3,1 Prozent.
Im Nichtlebengeschäft konnte der Versicherer neben dem günstigen Schadensverlauf auch von einem gestiegenen Geschäftsvolumen profitieren. Dabei habe in allen Ländersegmenten ein Zuwachs resultiert, in der Schweiz und Österreich sei das Wachstum dabei über dem Markt gelegen, heisst es.
Die Combined Ratio – also das Verhältnis von Schadenzahlungen und Kosten zu den verdienten Prämien – verbesserte sich auf 95,0 Prozent von 97,4 Prozent im Jahr davor.
Mit seinen Jahreszahlen hat das Versicherungsunternehmen die Erwartungen der Analysten bei den Gewinnzahlen übertroffen, den IFRS-Reingewinn hatten sie im Schnitt von 483,5 Millionen Franken prognostiziert. Die Dividende war mit 6,76 allerdings etwas höher erwartet worden.
Helvetia verweist zudem auf sein im vergangenen Dezember angekündigten Programms zur Effizienzverbesserung, das weitere Massnahmen zur Steigerung der operativen Effizienz umfasst. Die dabei angekündigte Integration von Caser und Helvetia in Spanien schreite planmässig voran, heisst es.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik