Nach Mega-FusionHelvetia und Baloise streichen 2600 Stellen
Samuel Walder
15.4.2026
Die neu fusionierte Versicherungsgruppe Helvetia Baloise plant einen Stellenabbau. (Archivbild)
sda
Hinter der geplanten Integration von Helvetia und Baloise läuft ein harter Sparkurs: Der neue Konzern streicht tausende Jobs und setzt dabei auch auf Kündigungen.
Die grosse Versicherungsfusion nimmt Form an – doch hinter den Kulissen sorgt sie für harte Einschnitte: Nach dem Zusammenschluss der Holdinggesellschaften im Dezember 2025 schreitet die Integration von Helvetia und Baloise zwar planmässig voran. Im Fokus steht jedoch ein drastischer Stellenabbau.
Bis 2028 will der Konzern zwischen 2000 und 2600 Vollzeitstellen streichen, wie aus einer offiziellen Medienmitteilung hervorgeht. Und der Kahlschlag ist längst in vollem Gange: Bereits bis Ende des ersten Quartals 2026 sind über 1100 Vollzeitstellen verschwunden. Betroffen sind Mitarbeitende, die das Unternehmen verlassen haben, gekündigt wurden oder selbst den Schlussstrich gezogen haben.
Der Jobabbau erfolgt auf mehreren Ebenen. Neben Frühpensionierungen und der sogenannten natürlichen Fluktuation greift das Unternehmen auch zu Kündigungen. Gleichzeitig versucht der Konzern, einen Teil der Beschäftigten intern neu unterzubringen – allerdings nur dort, wo überhaupt noch Stellen bestehen und nicht ebenfalls dem Sparprogramm zum Opfer fallen.