BauindustrieHilti wächst weltweit in Lokalwährungen, spürt aber starken Franken
SDA
21.5.2026 - 07:43
Ein Maschinenkoffer des Bautechnologiekonzerns Hilti auf einer Baustelle in Zürich. (Archivbild)
Keystone
Auch die Liechtensteiner Firma Hilti bekommt nach wie vor den starken Franken zu spüren. In Lokalwährungen legte der Baugerätehersteller in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres 2026 hingegen zu. Zudem blickt das Unternehmen etwas positiver in die Zukunft.
Keystone-SDA
21.05.2026, 07:43
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Von Januar bis April setzte Hilti 2,07 Milliarden Franken um, das sind 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Liechtensteiner Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Aufwertung des Frankens sorgte für einen nochmals stärkeren negativen Währungseffekt von 6,2 Prozentpunkten. In Lokalwährungen lag das Wachstum damit bei 4,7 Prozent.
Europa bleibt schwach, andere Märkte stark
Im grössten Markt Europa stieg der Umsatz in Lokalwährungen um moderate 0,8 Prozent. Hier sei das Marktumfeld anhaltend schwach, so die Mitteilung. In Amerika lief es hingegen deutlich besser: Der Umsatz (LW) stieg um 9,6 Prozent. Auch im Mittleren Osten und Afrika konnte Hilti ein kräftiges Plus von 17,5 Prozent verbuchen. In Asien/Pazifik sei das Umfeld zwar weiter heterogen, dennoch steht ein Zuwachs von 6,6 Prozent zu Buche.
Für den Rest des Jahres ist der Werkzeughersteller aus Liechtenstein nun etwas optimstischer und passt den Ausblick entsprechend leicht nach oben an. Für das Gesamtjahr 2026 wird in Lokalwährungen nun ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich angepeilt. Mit den Jahreszahlen im März war Hilti noch von einem Plus im niedrigen einstelligen Bereich ausgegangen.
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und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
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Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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