Wohneigentum in der Schweiz wird erneut teurer

SDA

12.1.2022 - 21:05

Die Preise für Wohneigentum sind in der Schweiz zwischen April und Juni weiter gestiegen. (Archivbild)
Die Preise für Wohneigentum sind in der Schweiz zwischen Oktober und Dezember 2021 weiter gestiegen. (Archivbild)
Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA

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12.1.2022 - 21:05

Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz haben sich gemäss dem Preisindex des Immobilienberatungsunternehmen IAZI im vierten Quartal 2021 erneut deutlich verteuert. Von Abkühlung am Immobilienmarkt sei weiterhin nicht viel zu spüren, wird IAZI-Chef Donato Scognamiglio in einer Mitteilung zitiert.

Der SWX IAZI Private Real Estate Price Index stieg im vierten Quartal 2021 um 1,9 Prozent an, nachdem im Vorquartal noch ein Anstieg um 1,2 Prozent resultiert hatte. Auf Jahresbasis stiegen die Preise gemäss dem IAZI-Index um 6,2 Prozent (Vorquartal: 5,5 Prozent).

Einfamilienhäuser um 2,2 Prozent teurer

Einfamilienhäuser verteuerten sich im Schlussquartal 2021 gemäss dem Index um 2,2 Prozent nach +1,1 Prozent im Vorquartal. Auf Jahresbasis betrug das Wachstum 7,3 Prozent. Letztmals habe es solche Wachstumswerte Ende 2012 gegeben, so IAZI weiter. Im kommenden Quartal erwartet das Beratungsunternehmen wieder weniger stark steigende Preise, allerdings sei mit grossen regionalen Unterschieden zu rechnen.



Eigentumswohnungen verzeichneten gemäss IAZI ein Preiswachstum von 1,5 Prozent (Vorquartal +1,3 Prozent). Auf Jahresbasis resultierte damit ein Wachstum von 5,1 Prozent.

Die Preise für Mehrfamilienhäuser erzielten im 4. Quartal ein Preiswachstum von 2,1 Prozent nach einem Plus von 2,2 Prozent im Vorquartal. Das Preiswachstum auf Jahresbasis lag bei 5,9 Prozent.

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