(Finanz)dienstleistungIn zehn Kantonen zeichnet sich Abkühlung am Immobilienmarkt ab
SDA
28.1.2026 - 07:11
Im Schweizer Immobilienmarkt dürfte die Alterung der Bevölkerung und die Verschiebung der Nachfrage hin zu kleineren Wohnobjekten für bestimmte Regionen zu Problemen führen. (Archivbild)
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Der Schweizer Immobilienmarkt dürfte den demografischen Wandel in den nächsten Jahren immer deutlicher zu spüren bekommen. Die Alterung der Bevölkerung und die Verschiebung der Nachfrage hin zu kleineren Wohnobjekten dürfte für bestimmte Regionen zu Problemen führen.
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28.01.2026, 07:11
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Zu diesem Schluss kommen die Immobilienexperten von MoneyPark. Der Befund: Die demografische Entwicklung stellt den Wohnungs- und Häusermarkt in mehreren Schweizer Kantonen vor tiefgreifende strukturelle Herausforderungen. Besonders deutlich zeige sich dies in zehn «Verlierer-Kantonen», wie es in der am Mittwoch veröffentlichten Analyse heisst.
Überalterung belastet
Dazu gezählt werden das Tessin, Bern, Neuenburg, Jura, Appenzell Ausserrhoden, Nidwalden, Obwalden, Graubünden, Glarus und Schaffhausen. Diese Regionen vereinen rund 23 Prozent des gesamten Hypothekarvolumens der Schweiz auf sich.
Gleichzeitig durchlaufen jene Kantone auch den grössten demografischen Wandel und erleben laut der Studie bereits heute eine stagnierenden oder sogar rückläufige Wohnraumnachfrage.
Der Kern des Problems liege in der Altersstruktur. Das Bevölkerungswachstum in diesen Kantonen finde fast ausschliesslich in der Gruppe der über 65-Jährigen statt.
«Diese Bevölkerungsgruppe zieht nur selten um und fragt kaum neuen Wohnraum nach», sagt MoneyPark-CEO Lukas Vogt. Gleichzeitig schrumpfe die Zahl der Menschen im erwerbstätigen Alter.
Dadurch sinke die Zahl potenzieller Käufer und Mieter, was die Transaktionszahlen drücke und die Preisentwicklung bremse. In mehreren Kantonen – etwa im Tessin, in Graubünden oder im Jura – sei diese Entwicklung bereits heute sichtbar: Die Nachfrage nach Wohneigentum ist schwach, die Verkaufsdauern steigen, und Preisabschläge werden häufiger.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
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