Stimmung hellt sich aufIndustriefirmen so positiv wie seit drei Jahren nicht mehr
SDA
1.6.2026 - 09:40
Bei Schweizer Industriefirmen hellt sich die Stimmung weiter auf. Im Mai ist sie laut den Angaben zum Einkaufsmanagerindex (PMI) auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren gestiegen.(Symbolbild)
Keystone
Die Stimmung bei den Schweizer Industriefirmen hat sich im Mai weiter aufgehellt und ist auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren gestiegen. Damit trotzen die hiesigen Unternehmen weiterhin der angespannten Lage im Nahen Osten.
Keystone-SDA
01.06.2026, 09:40
01.06.2026, 10:25
SDA
Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie ist im Mai um 2,8 auf 57,3 Punkte gestiegen, wie die Grossbank UBS und der Einkauf-Fachverband Procure.ch am Montag mitteilten. Damit notiert der Indikator nun den dritten Monat in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Bei Werten unter 50 Punkten gehen die befragten Unternehmen von einer schrumpfenden wirtschaftlichen Aktivität aus.
Vor allem die Komponenten Produktion und Auftragsbestand nahmen zu. Beide Komponenten notieren aktuell so hoch wie seit dem Frühjahr 2022 nicht mehr. Auch die Beschäftigungskomponente legte im Mai zu und deute mit 49,9 Punkten auf eine stabile Beschäftigungssituation in der Industrie hin, hiess es.
Geopolitik treibt Einfuhrpreise weiter an
Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten dürfte eine treibende Kraft bei den Einfuhrpreisen gewesen sein, die weiter gestiegen sein dürften, so die Mitteilung. So meldeten die befragten Industrieunternehmen insbesondere gestiegene Preise bei erdölbasierten Produkten wie Kunststoffen. Aber auch elektronische Komponenten und Industriemetalle sind laut der Umfrage teurer im Einkauf und teilweise nur mit Verzögerung erhältlich.
Der Gesamtindex liegt klar über den Prognosen der von der Nachrichtenagentur AWP befragten Ökonomen, die von Werten zwischen 51,0 und 55,5 Punkten ausgegangen waren.
Der PMI für den Dienstleistungssektor ist nach seinem leichten Rückgang im April im Berichtsmonat dann auch wieder gestiegen. Konkret nahm er um 1,2 auf 56,0 Punkte zu. Auch dieser Wert liegt über den Schätzungen der Ökonomen (51,0 bis 55,0 Punkte). Getrieben wurde der Anstieg von einer Verbesserung der Geschäftstätigkeitskomponente, die auf dem höchsten Wert seit 52 Monaten notiert.
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Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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